Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurden die Angeklagten Peter P*****, Monika E***** und Doris Hermine G***** der Finanzvergehen der Abgabenhinterziehung nach § 33 Abs 1 FinStrG, die Zweitgenannte auch nach Abs 2 lit a, die beiden anderen Angeklagten auch nach Abs 2 lit b dieser Gesetzesstelle, die Angeklagten E***** und G***** teilweise als Beteiligte nach § 11 dritter Fall FinStrG (wobei dem Urteilstenor überhaupt nicht und den Entscheidungsgründen nicht mit der gebotenen Deutlichkeit zu entnehmen ist, worin die Beitragshandlungen dieser Angeklagten bestanden), schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurden die Angeklagten Peter P*****, Monika E***** und Doris Hermine G***** der Finanzvergehen der Abgabenhinterziehung nach Paragraph 33, Absatz eins, FinStrG, die Zweitgenannte auch nach Absatz 2, Litera a,, die beiden anderen Angeklagten auch nach Absatz 2, Litera b, dieser Gesetzesstelle, die Angeklagten E***** und G***** teilweise als Beteiligte nach Paragraph 11, dritter Fall FinStrG (wobei dem Urteilstenor überhaupt nicht und den Entscheidungsgründen nicht mit der gebotenen Deutlichkeit zu entnehmen ist, worin die Beitragshandlungen dieser Angeklagten bestanden), schuldig erkannt.
Darnach haben in Linz vorsätzlich Verkürzungen bewirkt, und zwar
(zu A) unter Verletzung einer abgabenrechtlichen Anzeige-, Offenlegungs- oder Wahrheitspflicht
I. Peter P***** als Obmann des Unterstützungsvereins der BPD Linzrömisch eins. Peter P***** als Obmann des Unterstützungsvereins der BPD Linz
1. von 1982 bis 1986, indem er Einnahmen aus dem Gewerbebetrieb in der Höhe von insgesamt 4,264.187 S nicht erklärte bzw einem falschen Steuersatz unterziehen ließ, eine Verkürzung an Umsatzsteuer in der Höhe von 572.041 S,
2. von 1983 bis 1986, indem er Einnahmen aus selbständiger Arbeit in der Höhe von zumindest 610.000 S nicht erklärte, eine Verkürzung an Einkommensteuer in der Höhe von 201.300 S,
II. Doris G***** als Beitragstäterin (Angestellte des Unterstützungsvereins der BPD Linz)römisch zwei. Doris G***** als Beitragstäterin (Angestellte des Unterstützungsvereins der BPD Linz)
1. von Oktober 1983 bis März 1986, indem sie Einnahmen aus dem Gewerbetrieb in der Höhe von 2,583.858 S nicht erklärte, eine Verkürzung an Umsatzsteuer von 513.300 S,
2. von 1983 bis 1986, indem sie zur unter A I 2 genannten Verkürzung an Einkommensteuer des Peter P***** hinsichtlich Einnahmen von zumindest 480.000 S beitrug, eine Verkürzung von Einkommensteuer in der Höhe von 158.400 S,2. von 1983 bis 1986, indem sie zur unter A römisch eins 2 genannten Verkürzung an Einkommensteuer des Peter P***** hinsichtlich Einnahmen von zumindest 480.000 S beitrug, eine Verkürzung von Einkommensteuer in der Höhe von 158.400 S,
III. Monika E***** als Beitragstäterin (Angestellte des Unterstützungsvereins der BPD Linz) im Jahre 1986, indem sie Einnahmen aus Gewerbebetrieb in der Höhe von 35.343 S nicht erklärte, eine Verkürzung an Umsatzsteuer in der Höhe von 4.646 S;römisch drei. Monika E***** als Beitragstäterin (Angestellte des Unterstützungsvereins der BPD Linz) im Jahre 1986, indem sie Einnahmen aus Gewerbebetrieb in der Höhe von 35.343 S nicht erklärte, eine Verkürzung an Umsatzsteuer in der Höhe von 4.646 S;
(zu B) unter Verletzung der Verpflichtung zur Führung von dem § 76 EStG 1972 entsprechenden Lohnkonten eine Verkürzung von Lohnsteuer oder Dienstgeberbeiträgen zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfe in nachgenannter Höhe, und dies nicht nur für möglich, sondern für gewiß gehalten;(zu B) unter Verletzung der Verpflichtung zur Führung von dem Paragraph 76, EStG 1972 entsprechenden Lohnkonten eine Verkürzung von Lohnsteuer oder Dienstgeberbeiträgen zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfe in nachgenannter Höhe, und dies nicht nur für möglich, sondern für gewiß gehalten;
I. Peter P***** als Obmann des Unterstützungsvereins der BPD Linz von Oktober 1983 bis 1986 in der Höhe von 245.917,50 S;römisch eins. Peter P***** als Obmann des Unterstützungsvereins der BPD Linz von Oktober 1983 bis 1986 in der Höhe von 245.917,50 S;
II. Doris G***** als Beitragstäterin (Angestellte des Unterstützungsvereins der BPD Linz) von Oktober 1983 bis März 1986 in der Höhe von 207.764,50 S;römisch zwei. Doris G***** als Beitragstäterin (Angestellte des Unterstützungsvereins der BPD Linz) von Oktober 1983 bis März 1986 in der Höhe von 207.764,50 S;
(zu C) Monika E***** von Jänner bis Dezember 1988 unter Verletzung der Verpflichtung zur Abgabe von dem § 21 UStG 1972 entsprechenden Voranmeldungen eine Verkürzung von Vorauszahlungen an Umsatzsteuer in der Höhe von 22.182 S, und dies nicht nur für möglich, sondern für gewiß gehalten.(zu C) Monika E***** von Jänner bis Dezember 1988 unter Verletzung der Verpflichtung zur Abgabe von dem Paragraph 21, UStG 1972 entsprechenden Voranmeldungen eine Verkürzung von Vorauszahlungen an Umsatzsteuer in der Höhe von 22.182 S, und dies nicht nur für möglich, sondern für gewiß gehalten.
Hingegen ergingen Freisprüche gemäß § 259 Z 3 StPO, soweit die Anklage zusätzliche Verkürzungen durch die TatenHingegen ergingen Freisprüche gemäß Paragraph 259, Ziffer 3, StPO, soweit die Anklage zusätzliche Verkürzungen durch die Taten
des Peter P*****
zu A I 1 um 942.063 S an Umsatzsteuer undzu A römisch eins 1 um 942.063 S an Umsatzsteuer und
zu A I 2 um 786.811 S an Einkommensteuer,zu A römisch eins 2 um 786.811 S an Einkommensteuer,
der Doris G*****
zu A II 1 um 390.825 S an Umsatzsteuer undzu A römisch zwei 1 um 390.825 S an Umsatzsteuer und
zu A II 2 um 829.711 S an Einkommensteuer,zu A römisch zwei 2 um 829.711 S an Einkommensteuer,
der Monika E*****
zu A III um 184.323 S an Umsatzsteuer,zu A römisch drei um 184.323 S an Umsatzsteuer,
ferner des Peter P*****
zu B I um 800.256,50 S undzu B römisch eins um 800.256,50 S und
der Doris G*****
zu B II um 814.383,50 S jeweils an Lohnsteuer und Dienstgeberbeiträgen zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfe, betraf.zu B römisch zwei um 814.383,50 S jeweils an Lohnsteuer und Dienstgeberbeiträgen zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfe, betraf.
Dieses Urteil bekämpfen die Staatsanwaltschaft (im Freispruch hinsichtlich sämtlicher Angeklagten) sowie die Angeklagten Doris Hermine G***** und Monika E***** mit Nichtigkeitsbeschwerde, wobei sich die Staatsanwaltschaft (ausschließlich) auf § 281 Abs 1 Z 5 StPO stützt, die Angeklagte G***** hingegen (formell) die Gründe der Z 4, 5 und 9 lit a sowie lit b dieser Gesetzesstelle geltend macht, die Angeklagte E***** hinwieder die Nichtigkeitsbeschwerde nicht ausgeführt hat.Dieses Urteil bekämpfen die Staatsanwaltschaft (im Freispruch hinsichtlich sämtlicher Angeklagten) sowie die Angeklagten Doris Hermine G***** und Monika E***** mit Nichtigkeitsbeschwerde, wobei sich die Staatsanwaltschaft (ausschließlich) auf Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 5, StPO stützt, die Angeklagte G***** hingegen (formell) die Gründe der Ziffer 4, 5 und 9 Litera a, sowie Litera b, dieser Gesetzesstelle geltend macht, die Angeklagte E***** hinwieder die Nichtigkeitsbeschwerde nicht ausgeführt hat.
Zur Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft: