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Entscheidung 5 Ob 109/03w×

Entscheidung 5 Ob 109/03w

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob109/03w

Entscheidungsdatum

02.06.2003

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch die Senatspräsidentin des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Langer als Vorsitzende sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Floßmann, Dr. Baumann und die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofes Dr. Hurch und Dr. Kalivoda als weitere Richter in der außerstreitigen Wohnrechtssache der Antragstellerin L***** eingetragene GenmbH, *****, vertreten durch Dr. Hermann Schneeweiss, öffentlicher Notar in 4400 Steyr, gegen die Antragsgegner 1.) Christian G*****, 2.) Ernst P*****, 3.) Aurelia T*****, 4.) Alois S*****, 5.) Margarete S*****, 6.) Norbert D*****,

7.) Iris W*****, 8.) Josef S*****, 9.) Stjepan S*****, 10.) Rudolf B*****, 11.) Gertraud B*****, 12.) Ludwig W*****, 13.) Elfriede W*****, 14.) Christian W*****, 15.) Helga H*****, 16.) Margit Brigitta A*****, 17.) Erwin S*****, 18.) Rosina S*****, 19.) Waltraud N*****, 20.) Gertraud H*****, 21.) Hermine S*****, 22.) Gerhard D*****, 23.) Brigitte D*****, 24.) Rudolf A*****, 25.) Horst T*****,

  1. 26,
    Ing. Josef I*****, 27.) Gabriele H*****, 28.) August O*****,
  2. 29,
    Walter H*****, 30.) Harald S*****, 31.) Anna S*****, 32.) Gertraud H*****, 33.) Gerda R*****, 34.) Kurt A*****, 35.) Elfriede A*****, 36.) Pavo M*****, 37.) Luca M*****, 38.) Ingrid S*****, 39.) Alois L*****, 40.) Hans S*****, 41.) Maria S*****, 42.) Gerlinde P*****, 43.) Günther S*****, 44.) Ingrid S*****, 45.) Wolfgang D*****, 46.) Hannelore D*****, 47.) Margarete P*****, 48.) Brigitte F*****, die zu 1.) - 48.) angeführten Antragsgegner alle wohnhaft in *****, 49.) Franz H*****, 50.) Rosa S*****, 51.) Mathias F*****, 52.) Waltraud H*****, 53.) Christian M*****, 54.) Anna H*****, 55.) Robert P*****, 56.) Friederike Z*****, 57.) Arno K*****, 58.) Christian M*****, die zu 49.) - 58.) angeführten Antragsgegner alle wohnhaft in *****, 59.) Rudolf H*****, 60.) Dagmar H*****, 61.) Isabella M*****,
                  62.)              Alois S*****, 63.) Brigitta S*****, 64.) Karl S*****, 65.) Monika S*****, 66.) Johanna M*****, 67.) Kurt P*****, 68.) Ernst P*****, 69.) Wolfgang K*****, die zu 59.) - 69.) angeführten Antragsgegner alle wohnhaft in *****, 70.) Michael K*****, 71.) Adolf S*****, 72.) Verlassenschaft nach der am 13. 8. 2002 verstorbenen Irmgard R*****, 73.) D***** Gesellschaft m.b.H. & Co KG, *****, 74.) Gerhard K*****, 75.) Barbara K*****, beide *****, 76.) Mag. Edith G*****, 77.) Richard H*****, 78.) Helene S*****, 79.) Erwin E*****,
                  80.)              Ingrid E*****, beide *****, 81.) Franz S*****, 82.) Helga S*****, 83.) Ilse S*****, 84.) Brigitte R*****, und 85.) Pero K*****, wegen Festsetzung der Jahresmietzinswerte 1914, infolge Revisionsrekurses des Adolf S***** gegen den Sachbeschluss des Landesgerichtes Wels vom 26. Februar 2003, GZ 23 R 190/02-25, mit dem der Sachbeschluss des Bezirksgerichtes Vöcklabruck vom 19. September 2002, GZ 11 Msch 2/02k-11, bestätigt wurde,

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Akten werden dem Erstgericht mit dem Auftrag zurückgestellt, den Parteien den Revisionsrekurs ON 27 mit einer Rechtsbelehrung über die Möglichkeit einer Beantwortung zuzustellen und sie nach Einlangen von Revisionsrekursbeantwortungen bzw nach Ablauf der für die Beantwortung des Revisionsrekurses laufenden Frist dem Obersten Gerichtshof wieder vorzulegen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Gemäß Paragraph 52, Absatz 2, WEG 2002 in Verbindung mit Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 17, Litera c und Litera d, MRG ist den Rechtsmittelgegnern in Msch-Sachen Gelegenheit zur Beantwortung des Rekurses bzw Revisionsrekurses zu geben. Im gegenständlichen Fall wurde der Revisionsrekurs Obersten Gerichtshof vorgelegt, ohne ihn den in Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 17, Litera c, angeführten Parteien zuzustellen.

Anmerkung

E74898 5Ob109.03w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:0050OB00109.03W.0602.000

Dokumentnummer

JJT_20030602_OGH0002_0050OB00109_03W0000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung

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Wird ein Sachantrag mit der Begründung zurückgewiesen, er betreffe keine in das außerstreitige Verfahren verwiesene Angelegenheit, ist dies der Verweigerung des Rechtsschutzes im Prozeß gleichzuhalten; die Rekursfrist beträgt daher gemäß § 37 Abs 3 Z 16 MRG …
RS0082820 Rechtssatz 07.06.1995Zivilrecht
Wurde für eine Hoffläche in gesetzwidriger Weise ein eigener Jahresmietwert (Nutzwert) festgesetzt, so erweist sich eine von den Antragstellern angestrebte Neuparifizierung als notwendig. Gegenstände des Zubehörwohnungseigentums können nämlich bei der Parif …
RS0083026 Rechtssatz 10.10.1963Zivilrecht
Zulässigkeit einer neuerlichen Antragstellung nach § 2 WEG 1948 bei Änderung des Sachverhaltes.
RS0083219 Rechtssatz 07.11.1989Zivilrecht
Änderungen der Nutzwerte durch Bauführungen im Sinne des § 13 WEG können zu einer Neufestsetzung der Nutzwerte durch Schlichtungsstelle oder Gericht führen. Erst dann können Ausgleichsansprüche gemäß § 4 Abs 2 WEG geltend gemacht werden, und zwar im Klageweg.
RS0101971 Rechtssatz 16.06.1992Zivilrecht
Voraussetzung für die Zulässigkeit des Revisionsrekurses (= Rekurses an den OGH, gleichgültig, ob die Entscheidung des Rekursgerichtes materieller oder formeller Natur war, EFSlg 64175 mit weiteren Nachweisen) ist aber nach § 528 Abs 1 ZPO, dass die Entsche …
RS0106054 Rechtssatz 29.10.1996Zivilrecht
Die Größe der Miteigentumsanteile, die immer in einem Verhältnis zur ganzen Liegenschaft auszudrücken ist, ergibt sich aus dem Grundbuch. Eine Änderung der Eigentumsverhältnisse kann nämlich, nur durch eine Einverleibung im Grundbuch (§§ 425, 431 ABGB) auf …
RS0106055 Rechtssatz 29.10.1996Zivilrecht
Ein sich aus der Festsetzung (Neufestsetzung) der Nutzwerte ergebender Übertragungsanspruch beziehungsweise Ausgleichsanspruch (für den § 4 Abs 2 WEG die gesetzliche Grundlage schafft) muss notfalls im Rechtsweg durchgesetzt und letztlich noch verbüchert we …
RS0118636 Rechtssatz 09.12.2003Zivilrecht
Die endgültig feststehende Nichterrichtung eines ursprünglich geplanten und in die Wohnungseigentumsbegründung einbezogenen Objekts ist dessen Untergang gleichzuhalten, was wiederum gemäß § 35 WEG 2002 (vormals § 21 WEG 1975) das Erlöschen des Wohnungseigen …
RS0118637 Rechtssatz 09.12.2003Zivilrecht
Wird bei der Parifizierung beziehungsweise Nutzwertfestsetzung (Nutzwertberechnung) ein wohnungseigentumstaugliches Objekt übergangen (worauf letztlich auch der Untergang eines Wohnungseigentumsobjektes hinausläuft), dann verstößt die Parifizierung (Nutzwer …
RS0118638 Rechtssatz 09.12.2003Zivilrecht
In einem Verfahren nach § 52 Abs 1 Z 1 WEG 2002 ist nicht über die eigentumsrechtlichen Konsequenzen abzusprechen, die sich aus den neuen Jahresmiet- beziehungsweise Nutzwerten ergeben. Für die dadurch erforderlichen Rechtsänderungen (die bis zu einer Neube …
RS0118639 Rechtssatz 09.12.2003Zivilrecht
Schon nach der Rechtslage vor Inkrafttreten des WEG2002 konnte schlichtes Miteigentum an einer Liegenschaft neben Wohnungseigentum nur bestehen, wenn auf der Liegenschaft Objekte mit eigenem Nutzwert vorhanden waren, an denen kein Wohnungseigentum bestand.