Rechtssatz RS0000387
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0000387
Entscheidungsdatum
27.04.2016
Rechtssatz
Der betreibende Gläubiger, der gegen einen Gemeinschuldner Exekution führen will, muss schon im Exekutionsantrag dartun, dass es sich bei der betriebenen Forderung um eine bevorrechtete handelt (EvBl 1965/222).
Entscheidungstexte
- 3 Ob 128/76
Entscheidungstext OGH 14.09.1976 3 Ob 128/76
Veröff: EvBl 1977/30 S 77
- 3 Ob 136/82
Entscheidungstext OGH 06.10.1982 3 Ob 136/82
Beisatz: Eine Verpflichtung Konkursakten beizuschaffen und Nachforschungen anzustellen, ob nicht etwa doch Pensionsbezüge im freien, dem Zugriff zugunsten gesetzlicher Unterhaltsansprüche während des Konkurses zugänglichen Vermögen des Gemeinschuldners durch die konstitutive Überlassung nach § 5 Abs 1 KO geworden waren, besteht nicht, wenn in diese Richtung keine Behauptung im Exekutionsantrag enthalten ist. (T1)
Veröff:SZ 55/140
- 3 Ob 80/83
Entscheidungstext OGH 29.06.1983 3 Ob 80/83
- 3 Ob 141/83
Entscheidungstext OGH 12.10.1983 3 Ob 141/83
- 3 Ob 15/84
Entscheidungstext OGH 25.04.1984 3 Ob 15/84
Vgl auch
- 3 Ob 38/04s
Entscheidungstext OGH 28.04.2004 3 Ob 38/04s
Auch; Beisatz: Der betreibende Gläubiger, der ungeachtet der Konkurseröffnung eine vollstreckbare exekutive Forderung durchsetzen will, hat bereits im Antrag auf Exekutionsbewilligung zu behaupten und zu beweisen, dass sein Recht von der Konkurseröffnung nicht berührt werde. (T2)
- 3 Ob 85/08h
Entscheidungstext OGH 11.07.2008 3 Ob 85/08h
Auch; Beis wie T2
- 3 Ob 46/16k
Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 46/16k
Auch; Veröff: SZ 2016/49
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0000387
Zuletzt aktualisiert am
27.08.2018
Dokumentnummer
JJR_19760914_OGH0002_0030OB00128_7600000_001