Rechtssatz RS0002367
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0002367
Geschäftszahl
3Ob146/74; 3Ob96/83; 3Ob51/95 (3Ob1060/95); 3Ob213/98i; 3Ob183/99d; 3Ob91/00d; 3Ob84/06h
Entscheidungsdatum
26.07.2006
Rechtssatz
Die mangelnde Prozeßfähigkeit muß im Exekutionsverfahren auch noch im Rechtsmittelverfahren von Amts wegen wahrgenommen werden.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 146/74
Entscheidungstext OGH 14.08.1974 3 Ob 146/74
Veröff: EvBl 1975/108 S 214
- 3 Ob 96/83
Entscheidungstext OGH 29.06.1983 3 Ob 96/83
Beisatz: Bei Erfolglosigkeit des Verbesserungsversuches ist jedoch nur die Nichtigkeit des von dem Mangel betroffenen Verfahrens (-teiles) auszusprechen; im Falle der Prozeßfähigkeit des Verpflichteten darf daher weder der Exekutionsantrag noch der ohne mündliche Verhandlung oder Einvernehmung der Verpflichteten erlassene Exekutionsbewilligungsbeschluß, sondern frühestens dessen Zustellung für nichtig erklärt werden. (T1)
- 3 Ob 51/95
Entscheidungstext OGH 29.11.1995 3 Ob 51/95
- 3 Ob 213/98i
Entscheidungstext OGH 16.09.1998 3 Ob 213/98i
Auch
- 3 Ob 183/99d
Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 183/99d
Auch
- 3 Ob 91/00d
Entscheidungstext OGH 26.04.2000 3 Ob 91/00d
Auch
- 3 Ob 84/06h
Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 84/06h
Auch; Beisatz: Das Gericht hat aber in erster Linie einen Heilungsversuch (nach § 6 Abs 1 und 2 ZPO iVm § 78 EO) vorzunehmen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0002367
Dokumentnummer
JJR_19740814_OGH0002_0030OB00146_7400000_001