Rechtssatz RS0003223
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0003223
Entscheidungsdatum
08.10.2013
Rechtssatz
Die Verrechnung der gemäß § 261 Abs 1 EO bewirkten Zahlung hat nach den Vorschriften der §§ 286, 216 EO und nicht nach §§ 1415, 1416 ABGB zu geschehen.Die Verrechnung der gemäß Paragraph 261, Absatz eins, EO bewirkten Zahlung hat nach den Vorschriften der Paragraphen 286, 216, EO und nicht nach Paragraphen 1415, 1416, ABGB zu geschehen.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 186/33
Entscheidungstext OGH 14.03.1933 2 Ob 186/33
SZ 15/53
- 3 Ob 123/85
Entscheidungstext OGH 28.05.1986 3 Ob 123/85
Auch; JBl 1987,112
- 3 Ob 58/06k
Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 58/06k
Vgl auch; Beisatz: Nach § 261 Abs 1 EO wirkt die Wegnahme von Geld durch das Vollstreckungsorgan im Fall der Pfändung zu Gunsten eines einzigen Gläubigers als (Teil-)Zahlung des Verpflichteten. Der betreibende Gläubiger darf demnach eine auf diese Weise exekutiv erwirkte Zahlung auch dann nicht zurückweisen, wenn damit nur ein Teil der betriebenen Forderung getilgt wird. (T1); Veröff: SZ 2006/48
- 3 Ob 322/05g
Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 322/05g
Auch; Beisatz: Die für freiwilligen Zahlungen geltende Regeln des § 1416 ABGB für die Tilgung von Schulden durch Zuweisung von Geld sind im Exekutionsverfahren grundsätzlich nicht anzuwenden. (T2)
- 3 Ob 143/13w
Entscheidungstext OGH 08.10.2013 3 Ob 143/13w
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1933:RS0003223
Zuletzt aktualisiert am
22.11.2013
Dokumentnummer
JJR_19330314_OGH0002_0020OB00186_3300000_001