Rechtssatz RS0004357
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0004357
Entscheidungsdatum
22.02.2017
Rechtssatz
Die im § 354 EO angeführten Exekutionsmittel sind weder primär noch subsidiär zur Erwirkung der in den §§ 346 ff EO angeführten Exekution anwendbar (siehe hiezu JBl 1954,620).Die im Paragraph 354, EO angeführten Exekutionsmittel sind weder primär noch subsidiär zur Erwirkung der in den Paragraphen 346, ff EO angeführten Exekution anwendbar (siehe hiezu JBl 1954,620).
Entscheidungstexte
- 3 Ob 498/58
Entscheidungstext OGH 03.12.1958 3 Ob 498/58
- 3 Ob 320/59
Entscheidungstext OGH 05.08.1959 3 Ob 320/59
RZ 1959,158
- 3 Ob 189/01t
Entscheidungstext OGH 19.12.2001 3 Ob 189/01t
Auch; Beisatz: Der betreibende Gläubiger hat grundsätzlich kein Wahlrecht zwischen den einzelnen Exekutionsarten. (T1)
- 3 Ob 176/08s
Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 176/08s
Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Welche Exekutionsart anzuwenden ist, richtet sich nach dem Inhalt des Exekutionstitels. (T2)
- 3 Ob 153/12i
Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 153/12i
Auch; Beis wie T2
- 3 Ob 207/14h
Entscheidungstext OGH 27.01.2015 3 Ob 207/14h
Auch
- 3 Ob 219/15z
Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 219/15z
Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
- 3 Ob 215/16p
Entscheidungstext OGH 22.02.2017 3 Ob 215/16p
Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Die Anordnungen der Exekutionsordnung, soweit sie eine bestimmte Exekutionsart vorschreiben, sind zwingendes Recht, unterliegen nicht der Parteiverfügung und müssen daher in jeder Instanz von Amts wegen beachtet werden; dem betreibenden Gläubiger kommt kein Wahlrecht zwischen den einzelnen Exekutionsarten zu. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0004357
Zuletzt aktualisiert am
24.03.2017
Dokumentnummer
JJR_19581203_OGH0002_0030OB00498_5800000_001