Rechtssatz RS0004418
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0004418
Entscheidungsdatum
26.01.2017
Rechtssatz
Die Beweislast für das Zuwiderhandeln gegen die Unterlassungspflicht im engeren Sinn trifft den betreibenden Gläubiger (RZ 1959,16). Dieser trägt aber nicht auch die Last des Beweises dafür, dass der Verpflichtete nichts zur Beseitigung eines dem Unterlassungsanspruch widerstreitenden Zustandes unternommen hat.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 184/74
Entscheidungstext OGH 11.02.1975 3 Ob 184/74
Veröff: ÖBl 1976,27
- 4 Ob 301/88
Entscheidungstext OGH 21.02.1989 4 Ob 301/88
Auch
- 3 Ob 2392/96b
Entscheidungstext OGH 11.03.1998 3 Ob 2392/96b
- 3 Ob 45/05x
Entscheidungstext OGH 30.06.2005 3 Ob 45/05x
Vgl; nur: Die Beweislast für das Zuwiderhandeln gegen die Unterlassungspflicht im engeren Sinn trifft den betreibenden Gläubiger. (T1)
Beisatz: Im Impugnationsprozess betreffend eine Unterlassungsexekution hat der Beklagte (= betreibender Gläubiger im Exekutionsverfahren) den von ihm im Exekutionsantrag nur zu behauptenden Verstoß des Verpflichteten gegen den Exekutionstitel zu beweisen. (T2)
- 3 Ob 131/05v
Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 131/05v
Vgl; Beis wie T2
- 3 Ob 272/09k
Entscheidungstext OGH 27.01.2010 3 Ob 272/09k
Auch; Beis wie T2
- 3 Ob 11/12g
Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 11/12g
Auch; Beis wie T2
- 3 Ob 133/12y
Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 133/12y
Vgl auch; Beis wie T2
- 3 Ob 191/16h
Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 191/16h
nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0004418
Zuletzt aktualisiert am
21.02.2017
Dokumentnummer
JJR_19750211_OGH0002_0030OB00184_7400000_002