Rechtssatz RS0006017
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0006017
Entscheidungsdatum
22.12.2011
Rechtssatz
Die Entscheidung über die Auslegung einer Testamentsbestimmung darüber, welche Vermächtnisse gebühren, steht dem Verlassenschaftsrichter nicht zu.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 97/69
Entscheidungstext OGH 30.04.1969 6 Ob 97/69
SZ 42/69
- 6 Ob 525/78
Entscheidungstext OGH 16.02.1978 6 Ob 525/78
nur: Die Entscheidung über die Auslegung einer Testamentsbestimmung steht dem Verlassenschaftsrichter nicht zu. (T1)
- 1 Ob 648/80
Entscheidungstext OGH 10.09.1980 1 Ob 648/80
Auch; Beisatz: Hier: Streitigkeiten zwischen Erben, Vermächtnisnehmer und Gläubigern. (T2)
- 10 Ob 21/05v
Entscheidungstext OGH 22.03.2005 10 Ob 21/05v
nur T1
- 6 Ob 55/06s
Entscheidungstext OGH 09.03.2006 6 Ob 55/06s
Vgl auch; Beisatz: Hier: Bei Abgabe widerstreitender Erbserklärungen auf Grund desselben Testaments ist die Klägerrolle demjenigen Erbansprecher zuzuteilen, der dessen Wortlaut gegen sich hat. Die Zuweisung der Klägerrolle nach §§ 125, 126 AußStrG 1854 hat die Lösung jener Streitfragen, die den zentralen Gegenstand des Erbstreits zu bilden haben, nicht vorwegzunehmen. (T3)
- 6 Ob 247/06a
Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 247/06a
nur T1; Beisatz: Auf das vorliegende Verlassenschaftsverfahren waren nach § 205 AußStrG 2003 noch die Bestimmungen des AußStrG 1854 anzuwenden. (T4)
- 2 Ob 58/11k
Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 58/11k
Vgl; nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0006017
Zuletzt aktualisiert am
05.03.2012
Dokumentnummer
JJR_19690430_OGH0002_0060OB00097_6900000_001