Rechtssatz RS0006496
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0006496
Entscheidungsdatum
17.06.2010
Rechtssatz
Ein Noterbe kann auch dann die Absonderung des Nachlasses beantragen, wenn er vom Erblasser enterbt wurde, solange die Erben den Enterbungsgrund dem Abhandlungsgericht nicht bescheinigt haben.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 559/50
Entscheidungstext OGH 08.11.1950 2 Ob 559/50
Veröff: SZ 23/321
- 6 Ob 136/73
Entscheidungstext OGH 05.07.1973 6 Ob 136/73
- 6 Ob 786/79
Entscheidungstext OGH 06.02.1980 6 Ob 786/79
Beisatz: Daraus ergibt sich, daß unter dieser Voraussetzung dem Noterben auch das Recht zuerkannt werden muß, die Errichtung eines Inventars zu verlangen. (T1)
- 4 Ob 539/95
Entscheidungstext OGH 11.07.1995 4 Ob 539/95
Vgl; Beisatz: Nur im Falle der von einem enterbten Noterben verlangten Nachlaßseparation wird dem Erben die Möglichkeit eingeräumt, den Enterbungsgrund gegenüber dem Verlassenschaftsgericht glaubhaft zu machen, nicht jedoch, wenn der enterbte Noterbe Gegenbescheinigung des Enterbungsgrundes (§§ 784, 804 ABGB) verlangt. (T2) Veröff: SZ 68/126
- 1 Ob 2222/96p
Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2222/96p
Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
- 1 Ob 9/99a
Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 9/99a
Vgl
- 4 Ob 342/98t
Entscheidungstext OGH 04.02.1999 4 Ob 342/98t
Auch; Veröff: SZ 72/19
- 2 Ob 229/09d
Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 229/09d
Vgl; Veröff: SZ 2010/69
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0006496
Zuletzt aktualisiert am
27.02.2013
Dokumentnummer
JJR_19501108_OGH0002_0020OB00559_5000000_001