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Rechtssatz RS0006588×

Rechtssatz RS0006588

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0006588

Geschäftszahl

6Ob220/60; 2Ob208/61; 1Ob162/65; 5Ob129/67; 3Ob154/75; 5Ob681/79; 3Ob620/85; 6Ob592/91; 7Ob115/99h; 3Ob120/08f

Entscheidungsdatum

03.09.2008

Rechtssatz

Verteilung der Parteirollen und Setzung einer Frist zur Klagseinbringung ist bei Verweisung auf den Rechtsweg gemäß Paragraph 2, Absatz 2, Ziffer 7, AußStrG nur dann in analoger Anwendung der Paragraphen 125, ff AußStrG zulässig, wenn die Fortsetzung der Verlassenschaftsabhandlung von der Entscheidung der auf den Rechtsweg verwiesenen Sache abhängt.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 220/60
    Entscheidungstext OGH 03.08.1960 6 Ob 220/60
    Veröff: SZ 33/80
  • 2 Ob 208/61
    Entscheidungstext OGH 26.05.1961 2 Ob 208/61
    Veröff: NZ 1963,78
  • 1 Ob 162/65
    Entscheidungstext OGH 13.10.1965 1 Ob 162/65
  • 5 Ob 129/67
    Entscheidungstext OGH 07.07.1967 5 Ob 129/67
  • 3 Ob 154/75
    Entscheidungstext OGH 08.07.1975 3 Ob 154/75
  • 5 Ob 681/79
    Entscheidungstext OGH 02.10.1979 5 Ob 681/79
    Beisatz: Streit zwischen Vorerben und Nacherben um das Bestehen oder Nichtbestehen einer Nacherbschaft, um deren Umfang, oder eines Streites betreffend ein Nachvermächtnis oder eine den Substituten nach §§ 707 bis 709 ABGB gleichgestellte Anordnung. (T1)
  • 3 Ob 620/85
    Entscheidungstext OGH 12.02.1986 3 Ob 620/85
    Auch
  • 6 Ob 592/91
    Entscheidungstext OGH 12.09.1991 6 Ob 592/91
    Auch
  • 7 Ob 115/99h
    Entscheidungstext OGH 20.10.1999 7 Ob 115/99h
    Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn die Frage strittig ist, ob überhaupt ein Nachlegat angeordnet wurde. (T2)
  • 3 Ob 120/08f
    Entscheidungstext OGH 03.09.2008 3 Ob 120/08f
    Auch; Beisatz: Keine analoge Anwendung der §§ 125 ff AußStrG 1854, wenn eine der Parteien unbestritten keine erbrechtlichen Ansprüche gegen die Verlassenschaft erhoben hat. (T3); Beisatz: Hier: Im Verlassenschaftsverfahren nach dem vorverstorbenen Nacherben, in dem nur der Sohn des Nacherben eine Erbserklärung abgegeben hat, behauptet der Vorerbe, das Anwartschaftsrecht des Nacherben sei nicht vererblich. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0006588

Zuletzt aktualisiert am

17.11.2008

Dokumentnummer

JJR_19600803_OGH0002_0060OB00220_6000000_001