Rechtssatz RS0007672
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0007672
Geschäftszahl
2Ob194/33; 7Ob744/82; 6Ob716/85; 8Ob11/02d; 1Ob155/10s; 2Ob150/19a
Entscheidungsdatum
29.06.2020
Rechtssatz
In die Verlassenschaftsabhandlung, die über ein nachträglich hervorgekommenes Nachlassvermögen neu eröffnet wurde, darf nicht ein Nachlassvermögen einbezogen werden, das schon seinerzeit jure crediti eingeantwortet worden ist.
Anmerkung
Zum AußStrG 2003
Entscheidungstexte
- 2 Ob 194/33
Entscheidungstext OGH 22.03.1933 2 Ob 194/33
SZ 15/65
- 7 Ob 744/82
Entscheidungstext OGH 14.10.1982 7 Ob 744/82
RZ 1984/24,72
- 6 Ob 716/85
Entscheidungstext OGH 16.01.1986 6 Ob 716/85
Auch; GesRZ 1986,259 = SZ 59/13
- 8 Ob 11/02d
Entscheidungstext OGH 16.05.2002 8 Ob 11/02d
Beisatz: Die Frage, ob die Bezeichnung im Inventar einen bestimmten Vermögensgegenstand bereits erfasste und dieser daher im Beschluss zur Überlassung der Aktiva an Zahlungsstatt umfasst war, kann nur anhand der konkreten Umstände des Einzelfalls beurteilt werden und stellt daher regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 14 Abs 1 AußStrG dar. (T1)
- 1 Ob 155/10s
Entscheidungstext OGH 20.10.2010 1 Ob 155/10s
Veröff: SZ 2010/132
- 2 Ob 150/19a
Entscheidungstext OGH 29.06.2020 2 Ob 150/19a
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1933:RS0007672
Zuletzt aktualisiert am
03.09.2020
Dokumentnummer
JJR_19330322_OGH0002_0020OB00194_3300000_001