Rechtssatz RS0007910
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0007910
Entscheidungsdatum
22.02.2022
Rechtssatz
Bei der Erbsentschlagung handelt es sich um eine im Verlassenschaftsverfahren dem Abhandlungsgericht gegenüber abgegebene einseitige Parteienerklärung mit materiell-rechtlichen Wirkungen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 628/81
Entscheidungstext OGH 23.06.1981 5 Ob 628/81
Veröff: SZ 54/98 = EvBl 1982/229 S 658 = NZ 1982,155
- 3 Ob 568/81
Entscheidungstext OGH 04.11.1981 3 Ob 568/81
Vgl; Beisatz: Nach Abgabe einer Erbserklärung kann wegen der Unwiderruflichkeit derselben aber eine Erbsentschlagungserklärung auch nicht "nachträglich" vorgelegt werden. (T1)
- 6 Ob 193/98w
Entscheidungstext OGH 24.09.1998 6 Ob 193/98w
Veröff: SZ 71/152
- 6 Ob 189/98g
Entscheidungstext OGH 15.10.1998 6 Ob 189/98g
Veröff: SZ 71/166
- 3 Ob 229/02a
Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 229/02a
Beisatz: Sie erfordert zufolge Anwendung des § 122 AußStrG die Schriftlichkeit der Erklärung. (T2)
- 1 Ob 25/06t
Entscheidungstext OGH 16.05.2006 1 Ob 25/06t
Vgl auch; Beisatz: Diese bewirkt, dass der Erbanfall als nicht erfolgt und die Erbschaft dem nachberufenen als angefallen gilt. (T3)
- 2 Ob 215/19k
Entscheidungstext OGH 15.04.2020 2 Ob 215/19k
Vgl
- 2 Ob 42/21x
Entscheidungstext OGH 26.05.2021 2 Ob 42/21x
Beisatz: Sie unterliegt denselben Formalerfordernissen wie die positive Erklärung und erfordert daher Schriftlichkeit. (T4)
- 2 Ob 203/20x
Entscheidungstext OGH 25.03.2021 2 Ob 203/20x
- 2 Ob 221/21w
Entscheidungstext OGH 22.02.2022 2 Ob 221/21w
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0007910
Zuletzt aktualisiert am
13.04.2022
Dokumentnummer
JJR_19810623_OGH0002_0050OB00628_8100000_003