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Rechtssatz RS0008162×

Rechtssatz RS0008162

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0008162

Geschäftszahl

7Ob44/55; 4Ob546/71; 5Ob226/99t; 5Ob13/00y

Entscheidungsdatum

15.02.2000

Rechtssatz

Der erbserklärte Erbe ist zur Veräußerung von Nachlaßstücken nur mit Genehmigung des Gerichtes berechtigt. Die Genehmigung des Gerichtes kann aber bei einer Mehrheit von Erben nur dann erfolgen, wenn alle Erben der Veräußerung zustimmen. Verfügungen eines Miterben über einzelne Nachlaßstücke sind solche eines Nichteigentümers.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 44/55
    Entscheidungstext OGH 02.02.1955 7 Ob 44/55
    SZ 28/31
  • 4 Ob 546/71
    Entscheidungstext OGH 20.04.1971 4 Ob 546/71
    JBl 1971,473
  • 5 Ob 226/99t
    Entscheidungstext OGH 31.08.1999 5 Ob 226/99t
    Auch; Beisatz: Der vertretungsberechtigte Erbe bedarf auch der Genehmigung des Verlassenschaftsgerichts zum Ansuchen um Anmerkung einer Rangordnung für die beabsichtigte Veräußerung. (T1)
  • 5 Ob 13/00y
    Entscheidungstext OGH 15.02.2000 5 Ob 13/00y
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0008162

Dokumentnummer

JJR_19550202_OGH0002_0070OB00044_5500000_001