Rechtssatz RS0008545
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0008545
Entscheidungsdatum
25.01.2000
Rechtssatz
Die Überweisungsvorschrift des § 235 Abs 1 AußStrG enthält Anordnungen über die Abgrenzung zwischen streitiger und außerstreitiger Gerichtsbarkeit, deren Verletzung Nichtigkeit im Sinne des § 477 Abs 1 Z 6 ZPO bewirkt und die daher im Sinne des § 240 Abs 3 ZPO jederzeit von Amts wegen zu berücksichtigen sind.Die Überweisungsvorschrift des Paragraph 235, Absatz eins, AußStrG enthält Anordnungen über die Abgrenzung zwischen streitiger und außerstreitiger Gerichtsbarkeit, deren Verletzung Nichtigkeit im Sinne des Paragraph 477, Absatz eins, Ziffer 6, ZPO bewirkt und die daher im Sinne des Paragraph 240, Absatz 3, ZPO jederzeit von Amts wegen zu berücksichtigen sind.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 533/88
Entscheidungstext OGH 15.03.1988 2 Ob 533/88
Veröff: EvBl 1988/101 S 464
- 4 Ob 565/94
Entscheidungstext OGH 19.12.1994 4 Ob 565/94
- 5 Ob 528/95
Entscheidungstext OGH 26.09.1995 5 Ob 528/95
Vgl auch; Beisatz: Ein Überweisungsantrag (oder auch nur die Anregung, von Amts wegen im Sinne des § 235 AußStrG vorzugehen) kann in jeder Lage des Verfahrens gestellt werden (§ 235 Abs 2 AußStrG in Verbindung mit § 44 Abs 1 JN). Er fällt damit nicht unter das Neuerungsverbot des § 482 Abs 2 oder § 504 Abs 2 ZPO. (T1)
- 1 Ob 294/99p
Entscheidungstext OGH 25.01.2000 1 Ob 294/99p
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0008545
Dokumentnummer
JJR_19880315_OGH0002_0020OB00533_8800000_001