Rechtssatz RS0008653
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0008653
Entscheidungsdatum
17.07.2013
Rechtssatz
Ein Rechtsfolgenirrtum ist eine falsche Vorstellung darüber, welche Rechtsfolgen unabhängig vom Willen einer bestimmten Person von der Rechtsordnung an ihr Verhalten geknüpft werden.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 33/82
Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 33/82
Veröff: SZ 55/161 = EvBl 1983/64 S 240 = JBl 1984,259
- 4 Ob 137/83
Entscheidungstext OGH 08.11.1983 4 Ob 137/83
- 5 Ob 607/84
Entscheidungstext OGH 11.12.1984 5 Ob 607/84
Beisatz: OGH hält an herrschender Judikatur fest, zumindest für den Bereich der zwingenden Mietenschutzgesetzgebung, - dass Rechtsfolgeirrtum unbeachtlich sei. (T1)
Veröff: SZ 57/194 = MietSlg 36/48
- 5 Ob 105/90
Entscheidungstext OGH 22.03.1991 5 Ob 105/90
Vgl auch; Beis wie T1
- 8 ObA 26/00g
Entscheidungstext OGH 28.09.2000 8 ObA 26/00g
Auch; Beisatz: Zumindest im Bereich zwingenden Rechts ist ein Rechtsfolgeirrtum unbeachtlich. (T2)
- 6 Ob 126/03b
Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 126/03b
Beis wie T2
- 9 ObA 98/10t
Entscheidungstext OGH 22.10.2010 9 ObA 98/10t
Auch
- 9 ObA 51/12h
Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 ObA 51/12h
Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Der Umstand, dass eine als freier Dienstvertrag bezeichnete Vereinbarung zwingende arbeitsrechtliche Verpflichtungen nach sich zieht, kann nicht dazu führen, dass im Gegenzug auch die Gegenleistung zu erhöhen ist. (T3)
- 3 Ob 50/13v
Entscheidungstext OGH 17.07.2013 3 Ob 50/13v
Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0008653
Zuletzt aktualisiert am
30.09.2013
Dokumentnummer
JJR_19821103_OGH0002_0010OB00033_8200000_001