Rechtssatz RS0010569
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0010569
Entscheidungsdatum
13.06.2019
Rechtssatz
Bestehen zwischen Nachbarn vertragliche oder öffentlich-rechtliche Beziehungen, sind nur diese für daraus entstehende Ersatzansprüche für Schäden maßgebend; zur Anwendung des Nachbarrechtes und damit zur Gewährung von verschuldensunabhängigen Ausgleichsansprüchen besteht kein Anlass.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 16/83
Entscheidungstext OGH 15.06.1983 1 Ob 16/83
SZ 56/94 = MietSlg 35021
- 1 Ob 43/86
Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 43/86
- 1 Ob 630/87
Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 630/87
- 3 Ob 249/08a
Entscheidungstext OGH 25.02.2009 3 Ob 249/08a
Beisatz: Dem liegt zu Grunde, dass die verschuldensunabhängigen Ausgleichsansprüche aus der nachbarrechtlichen Beziehung ein Äquivalent dafür bieten sollen, dass Nachbarn im bestimmten Umfang unfreiwillig Einwirkungen dulden müssen. Liegt der Einwirkung hingegen eine Zustimmung, etwa ausgehend von einer vertraglichen Gestattung, zu Grunde, besteht kein Anlass für diese Ausgleichsgewährung. (T1)
- 1 Ob 74/09b
Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 74/09b
Auch
- 9 Ob 37/11y
Entscheidungstext OGH 25.11.2011 9 Ob 37/11y
Vgl
- 5 Ob 21/19b
Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 21/19b
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0010569
Zuletzt aktualisiert am
23.11.2023
Dokumentnummer
JJR_19830616_OGH0002_0010OB00016_8300000_001