Rechtssatz RS0011292
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011292
Entscheidungsdatum
21.03.2023
Rechtssatz
Zur Zurückstellung der Kaution ist der Kautionsempfänger in der Regel erst verpflichtet, wenn klargestellt ist, daß eine Forderung, für welche die Kaution haften sollte, nicht mehr besteht oder nicht mehr entstehen kann.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 624/86
Entscheidungstext OGH 28.01.1987 3 Ob 624/86
SZ 60/15 = MietSlg 39/9
- 1 Ob 507/93
Entscheidungstext OGH 23.02.1993 1 Ob 507/93
Vgl auch; Beisatz: Beweispflicht des Kautionsempfängers, daß noch gesicherte Forderungen bestehen oder doch noch weitere Forderungen entstehen könnten. (T1)
- 10 Ob 2008/96h
Entscheidungstext OGH 23.04.1996 10 Ob 2008/96h
- 6 Ob 129/97g
Entscheidungstext OGH 24.04.1997 6 Ob 129/97g
- 3 Ob 2432/96k
Entscheidungstext OGH 23.04.1997 3 Ob 2432/96k
- 9 Ob 48/17z
Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 Ob 48/17z
- 2 Ob 36/23t
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2023 2 Ob 36/23t
vgl; Beisatz: Hier: Verbandsprozess. (T2)
Beisatz: Unzulässigkeit einer Klausel, aus der nicht eindeutig hervorging, ob die vorgesehene Rückstellungsfrist ab Beendigung des Mietverhältnisses oder etwa dem Zeitpunkt des (Nicht-)Feststehens einer Forderung gegen den Mieter zu laufen beginnt, und unklar blieb, wann bzw unter welchen Voraussetzungen feststeht, dass dem Vermieter keine Forderungen aus dem Mietverhältnis zustehen bzw welche Forderungen davon umfasst sind. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0011292
Zuletzt aktualisiert am
24.04.2023
Dokumentnummer
JJR_19870128_OGH0002_0030OB00624_8600000_001