Rechtssatz RS0011653
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0011653
Entscheidungsdatum
27.06.1995
Rechtssatz
Liegt eine Vereinbarung mit dem typischen Inhalt eines Dienstbarkeitsbestellungsvertrages vor, besteht auch ohne besondere Vereinbarung die Verpflichtung des Belasteten, in die grundbücherliche Einverleibung einzuwilligen.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 605/89
Entscheidungstext OGH 20.07.1989 7 Ob 605/89
Veröff: RZ 1992/82 S 242
- 7 Ob 542/91
Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 542/91
Beisatz: Die Einräumung eines Wohnungsrechtes in der Form einer Dienstbarkeit setzt die Absicht der Parteien voraus, ein dingliches Recht zu begründen. (T1) Veröff: NZ 1992,16 = EvBl 1991,189 = JBl 1991,642 (Pfermann)
- 8 Ob 1655/92
Entscheidungstext OGH 22.10.1992 8 Ob 1655/92
- 4 Ob 545/95
Entscheidungstext OGH 27.06.1995 4 Ob 545/95
Beis wie T1; Beisatz: Die Verpflichtung des Belasteten besteht ungeachtet entgegenstehender bücherlicher Rechte Dritter. Sache des Berechtigten ist es allerdings, die Zustimmung vorrangiger Buchberechtigter beizubringen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0011653
Dokumentnummer
JJR_19890720_OGH0002_0070OB00605_8900000_002