Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0012568×

Rechtssatz RS0012568

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0012568

Entscheidungsdatum

23.04.2024

Rechtssatz

Eine Wertungsübereinstimmung zwischen den Paragraphen 703 und 705 ABGB einerseits und der Novellenbestimmung des Paragraph 615, Absatz 2, ABGB führt zu einer einschränkenden Auslegung des letztgenannten Norm in dem Sinn, dass im Zweifel der in einem ungewissen künftigen Ereignis gelegene Substitutionsfall vom Bedachten erlebt werden muss.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 154/75
    Entscheidungstext OGH 22.01.1976 6 Ob 154/75
    Veröff: EvBl 1976/212 S 432 = JBl 1976,586 = NZ 1977,120
  • 6 Ob 21/88
    Entscheidungstext OGH 06.10.1988 6 Ob 21/88
    Auch; Beisatz: Die gesetzliche Regel des § 703 ABGB kann nur dann zur Anwendung gebraucht werden, wenn ein eindeutiger Anordungswille des Erblassers nicht erweisbar ist. (T1)
  • 2 Ob 571/88
    Entscheidungstext OGH 11.10.1988 2 Ob 571/88
    Veröff: EvBl 1989/55 S 211
  • 2 Ob 212/00s
    Entscheidungstext OGH 08.09.2000 2 Ob 212/00s
    Vgl auch
  • 2 Ob 58/11k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 58/11k
    Auch; Beisatz: Ist der Nacherbe aufschiebend bedingt berufen, so fällt ihm die Erbschaft erst bei Bedingungseintritt an; er muss diesen Zeitpunkt erleben und dabei erbfähig sein. (T2)
  • 2 Ob 246/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.04.2024 2 Ob 246/23z
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0012568

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.05.2024

Dokumentnummer

JJR_19760122_OGH0002_0060OB00154_7500000_002