Rechtssatz RS0012663
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0012663
Entscheidungsdatum
18.03.2009
Rechtssatz
Die Unzulänglichkeit des Nachlasses ist im Prozess vom Erben (hier von der beklagten Verlassenschaft) zu beweisen; der Beweis kann auch durch die Ergebnisse des Verlassenschaftsverfahrens erbracht werden, die jedoch im Prozess nicht bindend sind, sodass im Prozess weitere Beweise angeboten werden können.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 591/83
Entscheidungstext OGH 31.05.1983 5 Ob 591/83
Veröff: EvBl 1983/158 S 601
- 1 Ob 690/89
Entscheidungstext OGH 17.01.1990 1 Ob 690/89
Veröff: EvBl 1990/109 S 527 = NZ 1991,228
- 7 Ob 619/90
Entscheidungstext OGH 27.09.1990 7 Ob 619/90
Auch
- 8 Ob 2024/96x
Entscheidungstext OGH 14.03.1996 8 Ob 2024/96x
Veröff: SZ 69/71
- 3 Ob 183/97a
Entscheidungstext OGH 15.10.1997 3 Ob 183/97a
nur: Die Unzulänglichkeit des Nachlasses ist im Prozess vom Erben (hier von der beklagten Verlassenschaft) zu beweisen. (T1)
- 6 Ob 6/98w
Entscheidungstext OGH 24.09.1998 6 Ob 6/98w
nur T1; Veröff: SZ 71/151
- 4 Ob 235/06x
Entscheidungstext OGH 13.02.2007 4 Ob 235/06x
Beisatz: Solange nur die Gefahr der Unzulänglichkeit besteht, genügt deren Bescheinigung; die Einrede kann dann durch eine Sicherstellung abgewehrt werden. (T2)
- 7 Ob 220/08s
Entscheidungstext OGH 18.03.2009 7 Ob 220/08s
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0012663
Zuletzt aktualisiert am
14.04.2009
Dokumentnummer
JJR_19830531_OGH0002_0050OB00591_8300000_003