Rechtssatz RS0014531
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0014531
Entscheidungsdatum
24.10.2022
Rechtssatz
Auch der Abschluss eines Arbeitsvertrages kann nicht nur ausdrücklich durch übereinstimmende Willenserklärung der Parteien, sondern auch schlüssig durch ein Verhalten erfolgen, welches bei Überlegung aller Umstände keinen vernünftigen Grund daran zu zweifeln übrig lässt, dass der andere sich in bestimmter Weise verpflichten wolle. Das wird in der Regel der Fall sein, wenn ein Teil Dienstleistungen erbringt und der andere sie annimmt.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 52/80
Entscheidungstext OGH 01.07.1980 4 Ob 52/80
Veröff: SZ 53/101 = EvBl 1981/20 S 75 = ZAS 1983,172 ( Selb )
- 4 Ob 98/84
Entscheidungstext OGH 28.10.1985 4 Ob 98/84
Auch; Beisatz: Hier: Erteilung von Lehraufträgen. (T1)
Veröff: Arb 10485
- 9 ObA 174/87
Entscheidungstext OGH 02.12.1987 9 ObA 174/87
Vgl auch; Beisatz: Die nähere Festlegung der arbeitsvertraglichen Pflichten. (T2)
- 9 ObA 66/88
Entscheidungstext OGH 13.07.1988 9 ObA 66/88
Vgl auch
- 8 ObA 209/00v
Entscheidungstext OGH 08.03.2001 8 ObA 209/00v
- 7 Ob 304/02k
Entscheidungstext OGH 29.01.2003 7 Ob 304/02k
Auch; Beisatz: Hier: Arbeitskräfteüberlassungsvertrag. (T3)
- 8 ObS 14/16s
Entscheidungstext OGH 22.02.2017 8 ObS 14/16s
- 8 ObA 74/22y
Entscheidungstext OGH 24.10.2022 8 ObA 74/22y
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0014531
Zuletzt aktualisiert am
12.12.2022
Dokumentnummer
JJR_19800701_OGH0002_0040OB00052_8000000_001