Rechtssatz RS0014575
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0014575
Entscheidungsdatum
04.11.2008
Rechtssatz
Die Möglichkeit konkludenter Entscheidungen oder Verfügungen eines Gerichtes ist grundsätzlich abzulehnen, weil das Gericht seinen Entscheidungswillen nur in der vom Gesetz vorgeschriebenen Form zum Ausdruck zu bringen hat (hier: Änderung der Parteienbezeichnung).
Entscheidungstexte
- 4 Ob 302/80
Entscheidungstext OGH 15.04.1980 4 Ob 302/80
- 6 Ob 633/86
Entscheidungstext OGH 04.09.1986 6 Ob 633/86
Auch; Beisatz: Keine Beachtlichkeit von Gerichtshandlungen (hier: der Zusendung eines Erlagscheines im Erlagsverfahren) als schlüssigen Ausdruck eines Entscheidungswillens. (T1)
- 1 Ob 98/97m
Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 98/97m
- 6 Ob 2/97f
Entscheidungstext OGH 17.07.1997 6 Ob 2/97f
- 7 Ob 291/00w
Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 291/00w
Vgl auch
- 5 Ob 236/08d
Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 236/08d
Vgl; Bem: Hier: Grundbuchsverfahren; Unbeachtlichkeit eines nicht zweifelsfrei erkennbaren Entscheidungswillens im Zusammenhang mit einem Vollzugsauftrag nach § 102 Abs 1 GBG. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0014575
Zuletzt aktualisiert am
23.01.2009
Dokumentnummer
JJR_19800415_OGH0002_0040OB00302_8000000_002