Rechtssatz RS0014927
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0014927
Entscheidungsdatum
17.08.2023
Rechtssatz
Wird die Kalkulation als solche zum Inhalt des Geschäftes gemacht, was eine Offenlegung der Kalkulationsgrundlagen und Einvernehmen darüber voraussetzt, dass das Geschäft zu diesen Bedingungen auf der Basis dieser Kalkulation erfolge, so handelt es sich bei einem solchen Irrtum nicht um einen bloßen Motivirrtum.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 682/86
Entscheidungstext OGH 06.11.1986 7 Ob 682/86
Veröff: RZ 1987,21 = WBl 1987,62
- 5 Ob 515/87
Entscheidungstext OGH 17.03.1987 5 Ob 515/87
- 7 Ob 554/89
Entscheidungstext OGH 06.04.1989 7 Ob 554/89
- 9 Ob 41/04a
Entscheidungstext OGH 17.11.2004 9 Ob 41/04a
Auch; Beisatz: Diese Erwägungen sind unter bestimmten Voraussetzungen auch auf den Kalkulationsirrtum bei einer Pauschalpreisvereinbarung anwendbar. (T1); Veröff: SZ 2004/160
- 4 Ob 139/10k
Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 139/10k
Auch; Beisatz: Wird die Steuer in der Rechnung gesondert ausgewiesen, wird in aller Regel von einer Offenlegung der Preiskalkulation auszugehen sein. (T2)
- 7 Ob 136/10s
Entscheidungstext OGH 22.10.2010 7 Ob 136/10s
Auch
- 5 Ob 136/12d
Entscheidungstext OGH 17.12.2012 5 Ob 136/12d
Auch; Vgl Beis wie T1
- 7 Ob 15/13a
Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 15/13a
Auch
- 9 ObA 91/15w
Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 ObA 91/15w
- 4 Ob 58/20p
Entscheidungstext OGH 22.12.2020 4 Ob 58/20p
Beis wie T2
- 5 Ob 205/22s
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.08.2023 5 Ob 205/22s
Beisatz wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0014927
Zuletzt aktualisiert am
28.09.2023
Dokumentnummer
JJR_19861106_OGH0002_0070OB00682_8600000_001