Rechtssatz RS0015107
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0015107
Entscheidungsdatum
06.04.2022
Rechtssatz
Das Fehlen der Absicht dauernder Belassung ergibt sich entweder aus dem äußeren Erscheinungsbild des Bauwerkes oder aus den zwischen dem Grundeigentümer und dem Errichter des Bauwerkes bestehenden Rechtsverhältnissen.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 144/93
Entscheidungstext OGH 12.01.1994 3 Ob 144/93
Veröff: SZ 67/1 = EvBl 1994/134 S 660
- 3 Ob 284/99g
Entscheidungstext OGH 11.07.2001 3 Ob 284/99g
Auch; Beisatz: Hier: Vertragliche Überlassung des Rechts zur Nutzung bestimmter Teile des mit einem Baurecht belasteten Grundstücks durch den Grundeigentümer; keine analoge Anwendung des § 418 3. Fall ABGB. (T1); Veröff: SZ 74/126
- 1 Ob 213/09v
Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
- 2 Ob 164/12z
Entscheidungstext OGH 29.08.2013 2 Ob 164/12z
Auch; Beisatz: Leichte Bauweise und eine nur relativ lockere Verbindung mit dem Boden indizieren die fehlende Belassungsabsicht; dann ist trotz eines unbefristeten Grundnutzungsverhältnisses vom Vorliegen eines Superädifikats auszugehen, wenn der Zweck des Gebäudes (des Bauwerks) eine Entfernung vor Ablauf seiner Lebensdauer auch nur möglich erscheinen lässt. (T2)
Beisatz: Hier: Von Gärtnerei verwendeter Folientunnel. (T3)
- 3 Ob 19/14m
Entscheidungstext OGH 08.04.2014 3 Ob 19/14m
Vgl auch; Beisatz: Hier: Panoramastraße (T4)
- 5 Ob 116/21a
Entscheidungstext OGH 27.07.2021 5 Ob 116/21a
- 5 Ob 167/21a
Entscheidungstext OGH 06.04.2022 5 Ob 167/21a
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0015107
Zuletzt aktualisiert am
23.06.2022
Dokumentnummer
JJR_19940112_OGH0002_0030OB00144_9300000_002