Rechtssatz RS0016441
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0016441
Entscheidungsdatum
24.04.2020
Rechtssatz
Wer die Nichtigkeit einer Freizeichnungsklausel wegen Sittenwidrigkeit behauptet, hat die tatsächlichen Umstände, aus denen im Einzelfall die Nichtigkeit abzuleiten ist, zu behaupten und im Bestreitungsfall zu beweisen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 541/85
Entscheidungstext OGH 04.06.1985 5 Ob 541/85
Veröff: RdW 1986,10 = JBl 1986,373
- 9 ObA 179/89
Entscheidungstext OGH 12.07.1989 9 ObA 179/89
Auch; Beisatz: Auf die erstmalige Einwendung der "Ungewohnlichkeit" ist in der Revisionsinstanz nicht mehr einzugehen. (T1)
- 6 Ob 503/96
Entscheidungstext OGH 11.01.1996 6 Ob 503/96
- 7 Ob 224/02w
Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 224/02w
Vgl auch; Beisatz: Die Einwendung erst in der Revision ist eine unzulässige Neuerung. (T2)
- 9 ObA 125/05f
Entscheidungstext OGH 31.08.2005 9 ObA 125/05f
nur: Wer die Nichtigkeit wegen Sittenwidrigkeit behauptet, hat die tatsächlichen Umstände, aus denen im Einzelfall die Nichtigkeit abzuleiten ist, zu behaupten und im Bestreitungsfall zu beweisen. (T3); Beis wie T2
- 9 ObA 100/06f
Entscheidungstext OGH 18.10.2006 9 ObA 100/06f
nur T3
- 7 Ob 245/07s
Entscheidungstext OGH 11.06.2008 7 Ob 245/07s
Auch; Beisatz: Die erst im Rechtsmittelverfahren erhobene Einwendung der Sittenwidrigkeit stellt eine unzulässige Neuerung dar, auf die nicht weiter einzugehen ist. (T4)
- 7 Ob 143/13z
Entscheidungstext OGH 13.11.2013 7 Ob 143/13z
- 3 Ob 71/14h
Entscheidungstext OGH 30.04.2014 3 Ob 71/14h
Auch; Beis wie T4
- 9 ObA 34/15p
Entscheidungstext OGH 28.05.2015 9 ObA 34/15p
Auch; Beis wie T2
- 7 Ob 171/19a
Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 171/19a
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0016441
Zuletzt aktualisiert am
29.06.2020
Dokumentnummer
JJR_19850604_OGH0002_0050OB00541_8500000_001