Rechtssatz RS0018923
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0018923
Entscheidungsdatum
31.03.2022
Norm
ABGB §943
GBG §26
NZwG §1 Abs1 litd
Rechtssatz
Im Grundbuchsverfahren bedarf es beim urkundlichen Nachweis der bereits erfolgten Übergabe der Darstellung konkreter Übergabsakte nicht. Es genügt ein Hinweis in der Vertragsurkunde darauf, dass die "wirkliche Übergabe" bereits erfolgt ist. Ein Notariatsakt ist dann entbehrlich.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 21/94
Entscheidungstext OGH 01.02.1994 5 Ob 21/94
- 5 Ob 390/97g
Entscheidungstext OGH 30.09.1997 5 Ob 390/97g
Veröff: SZ 70/194
- 5 Ob 247/02p
Entscheidungstext OGH 17.12.2002 5 Ob 247/02p
Auch
- 5 Ob 224/04h
Entscheidungstext OGH 29.10.2004 5 Ob 224/04h
Auch
- 5 Ob 82/05b
Entscheidungstext OGH 21.06.2005 5 Ob 82/05b
Beisatz: Hier: Schenkung ideeller Liegenschaftsanteile. (T1)
Beisatz: Die urkundliche Bestätigung der erfolgten Übergabe muss aber (auch) vom Geschenkgeber stammen. (T2)
- 5 Ob 164/08s
Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 164/08s
Beisatz: Hier: Mit der Formulierung „die Übergabe und Übernahme des Schenkungsgegenstands in den tatsächlichen Besitz und Genuss erfolgt (nicht: erfolgte) am Tag der Unterfertigung dieser Vertragsurkunde und gleichzeitiger Übergabe der Verwaltungsunterlagen und Begehen der Liegenschaft" bleibt offen, ob die Übergabe bei Vertragsunterfertigung bereits erfolgt war oder dieser Vorgang erst als bevorstehend angekündigt wird. (T3)
- 5 Ob 147/14z
Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 147/14z
- 5 Ob 192/14t
Entscheidungstext OGH 16.12.2014 5 Ob 192/14t
Auch
- 5 Ob 227/14i
Entscheidungstext OGH 24.03.2015 5 Ob 227/14i
Auch
- 5 Ob 82/15t
Entscheidungstext OGH 19.06.2015 5 Ob 82/15t
Beis wie T2
- 5 Ob 172/15b
Entscheidungstext OGH 25.09.2015 5 Ob 172/15b
Beisatz: Zweifel an einer tatsächlichen Übergabe können bestehen, wenn sich die Geschenkgeber ausdrücklich vorbehalten, an der geschenkten aber weiter benützten Eigentumswohnung sowie an allgemeinen Teilen nach Gutdünken bauliche Veränderungen vornehmen zu können, somit in ihrer Stellung in tatsächlicher Hinsicht keine wesentliche Veränderung erkennbar ist. (T4)
- 5 Ob 184/15t
Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 184/15t
- 5 Ob 167/15t
Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 167/15t
- 5 Ob 181/15a
Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 181/15a
- 5 Ob 8/16m
Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 8/16m
Auch
- 5 Ob 76/16m
Entscheidungstext OGH 18.05.2016 5 Ob 76/16m
- 5 Ob 155/16d
Entscheidungstext OGH 29.09.2016 5 Ob 155/16d
Auch
- 5 Ob 229/16m
Entscheidungstext OGH 27.07.2017 5 Ob 229/16m
- 5 Ob 156/17b
Entscheidungstext OGH 23.10.2017 5 Ob 156/17b
Beis wie T4; Beisatz: Hier wurde den Übergebern nicht nur das Wohnungsgebrauchsrecht auf dem gesamten Objekt eingeräumt, das neben Gebäuden auch ausdrücklich die Nutzung des „Hausgartens“ und des „Außenbereichs“ umfasst, sondern auch das Recht die Liegenschaft weiterhin in land- und forstwirtschaftlicher Hinsicht zu bewirtschaften, Holzarbeiten durchzuführen, die bestehende Almhütte zu nutzen und die Bienenzucht zu betreiben. (T5)
- 5 Ob 136/18p
Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 136/18p
- 5 Ob 78/20m
Entscheidungstext OGH 23.06.2020 5 Ob 78/20m
- 5 Ob 156/21h
Entscheidungstext OGH 31.03.2022 5 Ob 156/21h
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0018923
Zuletzt aktualisiert am
23.06.2022
Dokumentnummer
JJR_19940201_OGH0002_0050OB00021_9400000_001