Rechtssatz RS0020185
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0020185
Geschäftszahl
3Ob33/73; 5Ob58/73; 7Ob3/75; 5Ob662/78; 1Ob718/78; 1Ob613/79; 2Ob549/79; 1Ob714/79; 7Ob802/79; 4Ob337/80; 8Ob530/84; 7Ob543/95; 7Ob237/06p
Entscheidungsdatum
23.10.2006
Rechtssatz
Die österreichische Rechtsordnung kennt einen allgemeinen Bereicherungsanspruch nicht, sondern knüpft an Forderungen aus diesem Titel besondere, im Gesetz (§§ 1041, 1431, 1435 ABGB) festgelegte Voraussetzungen (SZ 8/67, SZ 31/150).Die österreichische Rechtsordnung kennt einen allgemeinen Bereicherungsanspruch nicht, sondern knüpft an Forderungen aus diesem Titel besondere, im Gesetz (Paragraphen 1041, 1431, 1435, ABGB) festgelegte Voraussetzungen (SZ 8/67, SZ 31/150).
Entscheidungstexte
- 3 Ob 33/73
Entscheidungstext OGH 06.03.1973 3 Ob 33/73
Veröff: MietSlg 25089
- 5 Ob 58/73
Entscheidungstext OGH 11.04.1973 5 Ob 58/73
- 7 Ob 3/75
Entscheidungstext OGH 23.01.1975 7 Ob 3/75
- 5 Ob 662/78
Entscheidungstext OGH 14.11.1978 5 Ob 662/78
- 1 Ob 718/78
Entscheidungstext OGH 14.03.1979 1 Ob 718/78
- 1 Ob 613/79
Entscheidungstext OGH 27.06.1979 1 Ob 613/79
- 2 Ob 549/79
Entscheidungstext OGH 03.07.1979 2 Ob 549/79
- 1 Ob 714/79
Entscheidungstext OGH 30.10.1979 1 Ob 714/79
Veröff: JBl 1980,258 = SZ 52/154
- 7 Ob 802/79
Entscheidungstext OGH 31.01.1980 7 Ob 802/79
Beisatz: Nicht jeder vom wirtschaftlichen Standpunkt im Vermögen des Beklagten eingetretene Vermögenszuwachs erfüllt daher jene Tatbestände die das bürgerliche Recht als Bereicherung betrachtet und zu einem selbständigen Verpflichtungsgrund erhebt. (T1) Veröff: SZ 53/20
- 4 Ob 337/80
Entscheidungstext OGH 29.04.1980 4 Ob 337/80
Auch
- 8 Ob 530/84
Entscheidungstext OGH 21.02.1985 8 Ob 530/84
Veröff: ZfRV 1987,53 (Hoyer)
- 7 Ob 543/95
Entscheidungstext OGH 13.09.1995 7 Ob 543/95
nur: Die österreichische Rechtsordnung kennt einen allgemeinen Bereicherungsanspruch nicht. (T2) Veröff: SZ 68/162
- 7 Ob 237/06p
Entscheidungstext OGH 23.10.2006 7 Ob 237/06p
Vgl aber; Beisatz: Wegen der Grundlagenverwandtschaft zwischen Kondiktionen und Verwendungsklage ist eine scharfe Trennung weder stets möglich noch auch (insbesondere wegen der Gleichheit der Folgen) erforderlich. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0020185
Dokumentnummer
JJR_19730306_OGH0002_0030OB00033_7300000_001