Rechtssatz RS0020711
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0020711
Entscheidungsdatum
18.04.2001
Rechtssatz
Beim Abschluß von Timesharingverträgen, selbst wenn sie sich ausschließlich auf in Österreich gelegene unbewegliche Sache bezögen, steht nicht umfassender Mieterschutz, sondern wegen allgemein beobachteter aggressiver Verkaufspraktiken, das Bedürfnis nach Rücktrittsrechte umfassendem Konsumentenschutz im Vordergrund, weshalb die Vorschrift des § 41 IPRG (Verbraucherverträge) heranzuziehen ist.Beim Abschluß von Timesharingverträgen, selbst wenn sie sich ausschließlich auf in Österreich gelegene unbewegliche Sache bezögen, steht nicht umfassender Mieterschutz, sondern wegen allgemein beobachteter aggressiver Verkaufspraktiken, das Bedürfnis nach Rücktrittsrechte umfassendem Konsumentenschutz im Vordergrund, weshalb die Vorschrift des Paragraph 41, IPRG (Verbraucherverträge) heranzuziehen ist.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 555/91
Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 555/91
Veröff: EvBl 1992/48 S 230 = SZ 64/130 = RdW 1992,208 = WoBl 1992,197 (Villotti)
- 1 Ob 176/98h
Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 176/98h
Vgl; Veröff: SZ 71/141
- 7 Ob 95/98s
Entscheidungstext OGH 01.12.1998 7 Ob 95/98s
Auch
- 7 Ob 66/01h
Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 66/01h
Vgl aber
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0020711
Dokumentnummer
JJR_19910918_OGH0002_0010OB00555_9100000_003