Rechtssatz RS0020791
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0020791
Entscheidungsdatum
23.07.2014
Rechtssatz
Die einjährige Verjährungsfrist des § 1111 ABGB findet auch dann Anwendung, wenn der Schadenersatzanspruch aus Vereinbarungen im Mietvertrag abgeleitet wird, die die Übernahme einer Zufallshaftung zum Gegenstand haben.Die einjährige Verjährungsfrist des Paragraph 1111, ABGB findet auch dann Anwendung, wenn der Schadenersatzanspruch aus Vereinbarungen im Mietvertrag abgeleitet wird, die die Übernahme einer Zufallshaftung zum Gegenstand haben.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 169/68
Entscheidungstext OGH 26.06.1968 5 Ob 169/68
Veröff: MietSlg 20164 = SZ 41/82
- 7 Ob 162/75
Entscheidungstext OGH 16.10.1975 7 Ob 162/75
Veröff: MietSlg 27195
- 6 Ob 583/86
Entscheidungstext OGH 23.02.1988 6 Ob 583/86
Vgl auch
- 3 Ob 554/91
Entscheidungstext OGH 28.08.1991 3 Ob 554/91
Auch; Veröff: ImmZ 1992,454 = ecolex 1992,90
- 4 Ob 258/98i
Entscheidungstext OGH 20.10.1998 4 Ob 258/98i
Vgl; Veröff: SZ 71/169
- 8 Ob 117/00i
Entscheidungstext OGH 16.08.2001 8 Ob 117/00i
Vgl auch; Beisatz: § 1111 ABGB ist auf die vertraglich vereinbarte Kostenersatzpflicht des Bestandnehmers für die vom Bestandgeber übernommene Beseitigung der vom Bestandnehmer verursachten - und gemäß § 31 WRG zu beseitigenden - Bodenverunreinigung durch Mineralöl nicht anzuwenden (Abgehen von 1 Ob 23/91 = SZ 64/91 und 3 Ob 554/91). (T1); Veröff: SZ 74/136
- 3 Ob 116/14a
Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 116/14a
Auch; Beisatz: Hier: Ablauf der Frist des § 1111 ABGB als Oppositionsgrund. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0020791
Zuletzt aktualisiert am
10.09.2014
Dokumentnummer
JJR_19680626_OGH0002_0050OB00169_6800000_002