Rechtssatz RS0020933
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0020933
Geschäftszahl
8Ob24/66; 8Ob146/67; 1Ob20/68; 1Ob602/77; 2Ob657/86 (2Ob658/86); 1Ob9/97y; 6Ob89/18h; 5Ob191/20d
Entscheidungsdatum
30.11.2020
Rechtssatz
Beim Werkvertrag kann der Unternehmer als Vorleistungspflichtiger den Werklohn nicht Zug um Zug gegen Erbringung seiner Gegenleistung fordern.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 24/66
Entscheidungstext OGH 08.02.1966 8 Ob 24/66
Veröff: EvBl 1966/216 S 264 = SZ 39/27
- 8 Ob 146/67
Entscheidungstext OGH 27.06.1967 8 Ob 146/67
Vgl
- 1 Ob 20/68
Entscheidungstext OGH 25.01.1968 1 Ob 20/68
- 1 Ob 602/77
Entscheidungstext OGH 22.06.1977 1 Ob 602/77
- 2 Ob 657/86
Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 657/86
Vgl; Beisatz: Durch Eintritt des für die Leistung des Nachleistungspflichtigen festgesetzten Termines wird die Vorleistungspflicht nicht beseitigt, das Leistungsverhältnis nicht in eine Zug - um - Zug - Leistungsverhältnis umgewandelt. (T1)
- 1 Ob 9/97y
Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 9/97y
- 6 Ob 89/18h
Entscheidungstext OGH 28.06.2018 6 Ob 89/18h
Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn das Werk zwar übergeben wurde, vorhandene behebbare Mängel aber bei vom Besteller begehrter Verbesserung noch nicht behoben sind. (T2)
- 5 Ob 191/20d
Entscheidungstext OGH 30.11.2020 5 Ob 191/20d
Vgl; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0020933
Zuletzt aktualisiert am
21.04.2021
Dokumentnummer
JJR_19660208_OGH0002_0080OB00024_6600000_001