Rechtssatz RS0022538
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0022538
Entscheidungsdatum
26.11.2002
Rechtssatz
Begehrt der Käufer von einem Warenhersteller, mit dem er nicht in einem Vertragsverhältnis steht, Schadenersatz, den er aus einem Mangel der gelieferten Sache selbst, nicht aber aus einen Eingriff in andere (absolut geschützte) Güter ableitet, macht er damit einen sogenannten "bloßen Vermögensschaden" (vgl zu diesem Begriff Koziol Haftpflichtrecht II, 72, 152) geltend, den er im Rahmen der vertraglichen Schutzwirkung zugunsten Dritten nicht liquidieren kann.Begehrt der Käufer von einem Warenhersteller, mit dem er nicht in einem Vertragsverhältnis steht, Schadenersatz, den er aus einem Mangel der gelieferten Sache selbst, nicht aber aus einen Eingriff in andere (absolut geschützte) Güter ableitet, macht er damit einen sogenannten "bloßen Vermögensschaden" vergleiche zu diesem Begriff Koziol Haftpflichtrecht römisch zwei, 72, 152) geltend, den er im Rahmen der vertraglichen Schutzwirkung zugunsten Dritten nicht liquidieren kann.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 707/78
Entscheidungstext OGH 28.11.1978 5 Ob 707/78
Veröff: JBl 1979,483 (kritisch Posch JBl 1980,281 ff) = SZ 51/169
- 2 Ob 583/84
Entscheidungstext OGH 27.11.1984 2 Ob 583/84
Veröff: RdW 1985,210 = JBl 1985,673
- 7 Ob 623/87
Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 623/87
Veröff: IPRAX 1988,363 (Lorenz, 373) = VersR 1988,1086
- 5 Ob 525/89
Entscheidungstext OGH 11.04.1989 5 Ob 525/89
Auch
- 10 Ob 92/02f
Entscheidungstext OGH 26.11.2002 10 Ob 92/02f
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0022538
Dokumentnummer
JJR_19781128_OGH0002_0050OB00707_7800000_002