Rechtssatz RS0022848
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0022848
Geschäftszahl
4Ob108/64; 4Ob3/70; 2Ob8/79; 7Ob576/84
Entscheidungsdatum
20.06.1984
Rechtssatz
Der Kraftfahrzeuglenker, der behauptet, er habe sich ausnahmsweise im Zeitpunkt des Verkehrsunfalles im Zustand einer Bewußtseinsstörung befunden, es treffe ihn also trotz der Verursachung des Schadens kein Verschulden, weil er im Zeitpunkt des Verkehrsunfalles an einer Bewußtseinsstörung gelitten habe, muß die Richtigkeit dieser Behauptung beweisen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 108/64
Entscheidungstext OGH 10.11.1964 4 Ob 108/64
Veröff: ZVR 1965/195 S 210 = Arb 8006 = SZ 37/159
- 4 Ob 3/70
Entscheidungstext OGH 03.03.1970 4 Ob 3/70
Veröff: SozM IA/e,840 = Arb 8736
- 2 Ob 8/79
Entscheidungstext OGH 13.03.1979 2 Ob 8/79
Beisatz: Bloße Erbringung eines Anscheinsbeweises oder Entkräftigung des vom Gegner erbrachten Anscheinsbeweise genügt nicht. (T1)
- 7 Ob 576/84
Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 576/84
Auch; Beisatz: Hier: Verursacher eines Brandes (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0022848
Dokumentnummer
JJR_19641110_OGH0002_0040OB00108_6400000_001