Rechtssatz RS0028606
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0028606
Entscheidungsdatum
28.01.2021
Rechtssatz
Normzweck dieser Bestimmung ist, dass der, der den Vorteil der Arbeitsteilung in Anspruch nimmt, auch das Risiko tragen soll, dass an seiner Stelle der Gehilfe schuldhaft rechtlich geschützte Interessen des Gläubigers verletzt.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 564/94
Entscheidungstext OGH 30.05.1994 1 Ob 564/94
Veröff: SZ 67/101
- 7 Ob 400/97t
Entscheidungstext OGH 31.03.1998 7 Ob 400/97t
- 1 Ob 265/03g
Entscheidungstext OGH 10.02.2004 1 Ob 265/03g
- 4 Ob 251/06z
Entscheidungstext OGH 16.01.2007 4 Ob 251/06z
Auch; Beisatz: Wer bei der Verfolgung seiner Interessen gegenüber dem Gläubiger den Vorteil der Arbeitsteilung in Anspruch nimmt, muss auch das Risiko tragen, dass der Gehilfe schuldhaft in rechtlich geschützte Interessen des Gläubigers eingreift. (T1)
Veröff: SZ 2007/1
- 4 Ob 129/12t
Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 129/12t
Auch; Veröff: SZ 2012/139
- 2 Ob 234/12v
Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 234/12v
- 8 Ob 106/12i
Entscheidungstext OGH 29.08.2013 8 Ob 106/12i
Auch
- 9 Ob 69/13g
Entscheidungstext OGH 29.01.2014 9 Ob 69/13g
- 9 Ob 28/15f
Entscheidungstext OGH 24.06.2015 9 Ob 28/15f
- 6 Ob 185/18a
Entscheidungstext OGH 21.11.2018 6 Ob 185/18a
Vgl; Beisatz: Gemäß § 1313a ABGB soll grundsätzlich (nur) haften, wer durch den erlaubten Einsatz von Gehilfen mehr Erfüllungspflichten wahrnehmen kann als durch persönlichen Einsatz. (T2)
- 8 Ob 98/20z
Entscheidungstext OGH 28.01.2021 8 Ob 98/20z
Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0028606
Zuletzt aktualisiert am
08.03.2021
Dokumentnummer
JJR_19940530_OGH0002_0010OB00564_9400000_009