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Rechtssatz RS0032163×

Rechtssatz RS0032163

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032163

Geschäftszahl

1Ob799/76; 1Ob641/80 (1Ob642/80); 1Ob502/81; 3Ob586/81 (3Ob587/81); 1Ob534/83; 6Ob565/85; 8Ob660/87; 8Ob25/89; 7Ob537/91; 8Ob1/90; 8Ob21/93; 8Ob29/94; 7Ob2087/96d; 8Ob212/97b; 8Ob81/98i; 8Ob253/99k

Entscheidungsdatum

11.05.2000

Norm

ABGB §1346 D
WG Art30
WG Art31 Abs3

Rechtssatz

Eine Bürgschaftsverpflichtung, die nicht in Form einer Wechselbürgschaft, sondern durch Leistung einer Unterschrift als Bezogener im Wege des Wechselakzeptes eingegangen worden ist, stellt eine Form der "verkleideten Bürgschaft" dar.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 799/76
    Entscheidungstext OGH 03.04.1977 1 Ob 799/76
    Veröff: SZ 50/52
  • 1 Ob 641/80
    Entscheidungstext OGH 09.07.1980 1 Ob 641/80
  • 1 Ob 502/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 1 Ob 502/81
    Auch; Beisatz: Eine sogenannte verdeckte (verkleidete) Wechselbürgschaft liegt vor, wenn der Wechselzeichner nicht als Wechselbürge, sondern als Aussteller, Akzeptant oder Indossant, materiellrechtlich aber zur Sicherung einer fremden Schuld unterschreibt. Die Haftung des Wechselzeichners gegenüber dem Wechselinhaber richtet sich dann nach dem Skripturakt. (T1)
  • 3 Ob 586/81
    Entscheidungstext OGH 09.09.1981 3 Ob 586/81
  • 1 Ob 534/83
    Entscheidungstext OGH 23.03.1983 1 Ob 534/83
    Beis wie T1 nur: Eine sogenannte verdeckte (verkleidete) Wechselbürgschaft liegt vor, wenn der Wechselzeichner nicht als Wechselbürge, sondern als Aussteller, Akzeptant oder Indossant, materiellrechtlich aber zur Sicherung einer fremden Schuld unterschreibt. (T2)
  • 6 Ob 565/85
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 6 Ob 565/85
    Beisatz: Es handelt sich um eine Sicherungsabrede eigener Art. (T3) Veröff: WBl 1987,67 = SZ 59/193 = EvBl 1987/199 S 754
  • 8 Ob 660/87
    Entscheidungstext OGH 11.02.1988 8 Ob 660/87
    Auch; Beisatz: Hier: Der Einwand, die Wechselunterzeichnung zwar in Bürgschaftsabsicht, aber - aus welchem Grunde immer - mißlungen als Hauptschuldner vorgenommen zu haben, ist gegenüber einem gutgläubigen späteren Wechselerwerber unzulässig, schlägt aber gegenüber dem Partner des Wechselbegebungsvertrages voll durch. (T4)
  • 8 Ob 25/89
    Entscheidungstext OGH 12.07.1990 8 Ob 25/89
    Beis wie T1; Beis wie T3; Veröff: RdW 1991,13 = ÖBA 1991,132
  • 7 Ob 537/91
    Entscheidungstext OGH 27.06.1991 7 Ob 537/91
    Beis wie T3; Veröff: ÖBA 1992,74 (P Bydlinski) = ecolex 1991,767
  • 8 Ob 1/90
    Entscheidungstext OGH 26.09.1991 8 Ob 1/90
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Es besteht keine Formvorschrift. (T5)
  • 8 Ob 21/93
    Entscheidungstext OGH 14.10.1993 8 Ob 21/93
    Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 66/125 = ÖBA 1994,315 (Novotny)
  • 8 Ob 29/94
    Entscheidungstext OGH 27.10.1994 8 Ob 29/94
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 2087/96d
    Entscheidungstext OGH 23.10.1996 7 Ob 2087/96d
    Beis wie T2; Beisatz: Es gelten im Innenverhältnis zwischen Kreditnehmer und Wechselbürgen die Bürgschaftsregeln, so auch die §§ 1358, 1359 ABGB. (T6)
  • 8 Ob 212/97b
    Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 Ob 212/97b
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 81/98i
    Entscheidungstext OGH 24.08.1998 8 Ob 81/98i
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 8 Ob 253/99k
    Entscheidungstext OGH 11.05.2000 8 Ob 253/99k
    Auch; Veröff: SZ 73/79

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0032163

Im RIS seit

13.04.1977

Zuletzt aktualisiert am

16.11.2023

Dokumentnummer

JJR_19770413_OGH0002_0010OB00799_7600000_001