Rechtssatz RS0032273
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0032273
Entscheidungsdatum
21.10.2014
Rechtssatz
Der typische Inhalt des Vertrages zwischen der Kreditkartengesellschaft und den Vertragsunternehmen besteht darin, dass sich diese verpflichten, Geschäfte, die zum Gegenstand ihres Geschäftsbetriebes gehören, mit Kreditkarteninhabers abzuschließen und für die Inanspruchnahme ihrer Leistungen nicht sofortige Bezahlung durch den Kreditkarteninhaber zu fordern, sondern zunächst die Bezahlung von der Kreditkartengesellschaft zu verlangen, sofern der Kreditkarteninhaber eine gültige Kreditkarte vorweist, die Rechnung des Vertragsunternehmens unterschreibt und die Unterschriften auf Rechnung und Kreditkarte übereinstimmen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 598/79
Entscheidungstext OGH 30.05.1979 1 Ob 598/79
Veröff: SZ 52/89 = EvBl 1979/227 S 606 = ÖBA 1988,1022 (Jabornegg) = JBl 1980,427
- 3 Ob 559/86
Entscheidungstext OGH 08.03.1988 3 Ob 559/86
Veröff: RZ 1988/51 S 221 = EvBl 1989/1 S 13
- 8 Ob 38/06f
Entscheidungstext OGH 19.06.2006 8 Ob 38/06f
Beisatz: Die Unterfertigung einer solchen Rechnung durch den Kreditkarteninhaber ist als Anweisung zu werten. (T1); Veröff: SZ 2006/89
- 6 Ob 2/07y
Entscheidungstext OGH 28.03.2007 6 Ob 2/07y
- 4 Ob 133/14h
Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 133/14h
Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0032273
Zuletzt aktualisiert am
09.12.2014
Dokumentnummer
JJR_19790530_OGH0002_0010OB00598_7900000_009