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Rechtssatz RS0032728×

Rechtssatz RS0032728

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032728

Entscheidungsdatum

21.11.2023

Rechtssatz

Aus der schriftlichen Verpflichtungserklärung des Bürgen muss der rechtsgeschäftliche Wille, für eine fremde Schuld einzustehen, unmittelbar hervorgehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 582/90
    Entscheidungstext OGH 20.06.1990 1 Ob 582/90
    Veröff: ÖBA 1990,947 = RdW 1990,442 = JBl 1991,193
  • 8 Ob 675/90
    Entscheidungstext OGH 23.05.1991 8 Ob 675/90
    Veröff: EvBl 1991/188 S 819 = ÖBA 1992,83 = ecolex 1991,606
  • 6 Ob 114/09x
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 114/09x
    Beisatz: Hierin unterscheidet sich die Bürgschaft etwa von einer bloßen Verwendungszusage oder einer Absichtserklärung, den Schuldner bei der Erfüllung seiner Verpflichtung aus eigenen Mitteln zuunterstützen. (T1)
  • 3 Ob 203/12t
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 203/12t
  • 4 Ob 168/23v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.11.2023 4 Ob 168/23v
    vgl; Beisatz: Für eine Bürgschaftsübernahme ist eine Verpflichtungserklärung mit dem unmittelbar daraus hervorgehenden rechtsgeschäftlichen Willen konstitutiv, für eine
    fremde Schuld einzustehen. (T2)
    Beisatz: Hier: Weiterbestand der vertraglichen Verpflichtung des Beklagten unabhängig von der Verpflichtung eines möglichen künftigen Dritten vereinbart. Mangels des Bestehens einer fremden Schuld ist nicht nachvollziehbar warum dies als schriftformbedürftige Bürgschaft zu verstehen sein könnte. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0032728

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.01.2024

Dokumentnummer

JJR_19900620_OGH0002_0010OB00582_9000000_002