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Rechtssatz RS0033447×

Rechtssatz RS0033447

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0033447

Geschäftszahl

3Ob333/61; 3Ob132/80; 1Ob2339/96v; 3Ob261/99z; 10ObS276/03s; 3Ob292/05w; 7Ob115/15k

Entscheidungsdatum

19.11.2015

Rechtssatz

Ist zur Hereinbringung rückständiger und laufender Unterhaltsbeträge eine Pfändung des Arbeitseinkommens erfolgt, sind die darauf geleisteten Zahlungen zunächst zur Deckung des festgesetzten laufenden Unterhaltes zu verwenden und erst die Beträge, die über den laufend zuerkannten Unterhalt hinausgehen, auf den Rückstand zu verrechnen. Paragraph 1416, ABGB ist in diesem Falle nicht anwendbar (teilweise gegenteilig 1 Ob 620/55).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 333/61
    Entscheidungstext OGH 20.12.1961 3 Ob 333/61
  • 3 Ob 132/80
    Entscheidungstext OGH 28.01.1981 3 Ob 132/80
    Auch
  • 1 Ob 2339/96v
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2339/96v
    Auch
  • 3 Ob 261/99z
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 3 Ob 261/99z
    Beisatz: Das vom Unterhaltspflichtigen Geleistete muss dem nächstliegenden, dringendsten Zweck, also der Deckung des laufenden Unterhaltes zugeführt werden. (T1); Veröff: SZ 73/100
  • 10 ObS 276/03s
    Entscheidungstext OGH 10.02.2004 10 ObS 276/03s
    Beis wie T1; Beisatz: Dieser Grundsatz hat auch bei einer Pfändung eines Pensionseinkommens zu gelten. (T2)
  • 3 Ob 292/05w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 292/05w
    Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2006/44
  • 7 Ob 115/15k
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 115/15k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0033447

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.02.2016

Dokumentnummer

JJR_19611220_OGH0002_0030OB00333_6100000_001