Rechtssatz RS0035231
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0035231
Entscheidungsdatum
26.05.2011
Rechtssatz
Wird vor dem OGH erstmals der Nichtigkeitsgrund des § 477 Abs 1 Z 5 ZPO geltend gemacht, ist es dem OGH verwehrt zur Nichtigkeit in der Weise Stellung zu nehmen, dass er die Prozessfähigkeit auf Grund der Aktenlage selbständig beurteilt. Es hat vielmehr im Sinne der Vorschrift des § 6 a ZPO die Akten dem zuständigen Pflegschaftsgericht mit der in dieser Gesetzesstelle vorgesehenen Verständigung zu übermitteln.Wird vor dem OGH erstmals der Nichtigkeitsgrund des Paragraph 477, Absatz eins, Ziffer 5, ZPO geltend gemacht, ist es dem OGH verwehrt zur Nichtigkeit in der Weise Stellung zu nehmen, dass er die Prozessfähigkeit auf Grund der Aktenlage selbständig beurteilt. Es hat vielmehr im Sinne der Vorschrift des Paragraph 6, a ZPO die Akten dem zuständigen Pflegschaftsgericht mit der in dieser Gesetzesstelle vorgesehenen Verständigung zu übermitteln.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 14/88
Entscheidungstext OGH 15.03.1988 2 Ob 14/88
- 3 Ob 110/94
Entscheidungstext OGH 07.09.1994 3 Ob 110/94
Beisatz: Hier: Exekutionsverfahren (T1)
- 2 Ob 27/01m
Entscheidungstext OGH 22.02.2001 2 Ob 27/01m
- 10 ObS 167/01h
Entscheidungstext OGH 28.06.2001 10 ObS 167/01h
Auch
- 6 Ob 43/02w
Entscheidungstext OGH 14.03.2002 6 Ob 43/02w
Auch
- 6 Ob 216/02m
Entscheidungstext OGH 12.09.2002 6 Ob 216/02m
- 6 Ob 273/03w
Entscheidungstext OGH 11.12.2003 6 Ob 273/03w
- 9 Ob 24/11m
Entscheidungstext OGH 26.05.2011 9 Ob 24/11m
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0035231
Zuletzt aktualisiert am
13.07.2011
Dokumentnummer
JJR_19880315_OGH0002_0020OB00014_8800000_001