Rechtssatz RS0035787
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0035787
Entscheidungsdatum
24.06.1999
Rechtssatz
An der Unzulässigkeit eines Verbesserungsverfahrens im Fall eines Anwaltes oder Notars, der sich nicht auf die erteilte Vollmacht beruft, sondern lediglich die Wendung "...durch..." oder "vertreten durch..." verwendet, hält der Oberste Gerichtshof fest.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 25/92
Entscheidungstext OGH 24.03.1992 5 Ob 25/92
Veröff: RZ 1993/87 S 257 = NZ 1993,20; hiezu Hofmeister NZ 1993,23
- 5 Ob 1020/93
Entscheidungstext OGH 16.04.1993 5 Ob 1020/93
- 5 Ob 48/93
Entscheidungstext OGH 15.06.1993 5 Ob 48/93
Auch; Veröff: SZ 66/72
- 6 Ob 1636/95
Entscheidungstext OGH 28.09.1995 6 Ob 1636/95
Auch
- 2 Ob 170/99k
Entscheidungstext OGH 24.06.1999 2 Ob 170/99k
Vgl aber; Beisatz: Das gilt nicht, wenn die Bevollmächtigung eines Rechtsanwaltes feststellungsmäßig gesichert ist und damit (unstrittig) davon ausgegangen werden muß, daß dieser tatsächlich in casu nicht bloß Einschreiter, sondern tatsächlich Bevollmächtigter der von ihm zu vertreten behaupteten Partei ist. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0035787
Dokumentnummer
JJR_19920324_OGH0002_0050OB00025_9200000_001