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Rechtssatz RS0036527×

Rechtssatz RS0036527

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036527

Geschäftszahl

3Ob390/54; 8Ob198/66; 7Ob77/69; 1Ob255/72; 1Ob148/74; 1Ob6/01s

Entscheidungsdatum

18.12.2001

Rechtssatz

Nichtigkeitsklage gegen Versäumungsurteil infolge falscher Ersatzzustellung der Klage zulässig; das Spr 29 neu erklärt die Nichtigkeitsklage nur bei fehlerhafter Entscheidungszustellung für unzulässig.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 390/54
    Entscheidungstext OGH 30.06.1954 3 Ob 390/54
    Veröff: SZ 27/191
  • 8 Ob 198/66
    Entscheidungstext OGH 12.07.1966 8 Ob 198/66
    Veröff: SZ 39/129 = EvBl 1967/11 S 17 = JBl 1967,321
  • 7 Ob 77/69
    Entscheidungstext OGH 14.05.1969 7 Ob 77/69
    Veröff: EvBl 1969/397 S 603
  • 1 Ob 255/72
    Entscheidungstext OGH 31.01.1973 1 Ob 255/72
    Veröff: SZ 46/13
  • 1 Ob 148/74
    Entscheidungstext OGH 18.09.1974 1 Ob 148/74
    Veröff: EvBl 1975/93 S 187 = SZ 47/99
  • 1 Ob 6/01s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2001 1 Ob 6/01s
    Verstärkter Senat; Vgl aber; Beisatz: Unter Rechtskraft im Sinn des § 529 Abs 1 Z 2 und Abs 2 und des § 534 Abs 2 Z 2 und Abs 3 ZPO ist die formelle Rechtskraft zu verstehen, die auch dann eintritt, wenn die Prozessunfähigkeit der Partei nicht erkannt wurde. Die Partei, die ihre Prozessunfähigkeit behauptet, kann mit dem ihr zu Gebote stehenden ordentlichen Rechtsmittel den Nichtigkeitsgrund geltend machen. Ist die Rechtsmittelfrist verstrichen, daher die formelle Rechtskraft eingetreten, kann sie bis spätestens vier Wochen nach der - jedoch keine Zulässigkeitsvoraussetzung bildenden - Zustellung an ihren gesetzlichen Vertreter durch diesen Nichtigkeitsklage aus dem Grund des § 529 Abs 1 Z 2 ZPO erheben. (T1); Veröff: SZ 74/200

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0036527

Dokumentnummer

JJR_19540630_OGH0002_0030OB00390_5400000_001