Rechtssatz RS0037226
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0037226
Entscheidungsdatum
20.12.2018
Rechtssatz
Die Verbindung zweier Prozesse zur gemeinsamen Verhandlung (§ 187 ZPO) ist eine prozessleitende Verfügung, gegen deren Anordnung kein Rechtsmittel zulässig ist (§ 192 Abs 2 ZPO); selbstverständlich kann dann aber auch die Unterlassung einer Verbindung nicht bekämpft werden und schon gar nicht eine Mangelhaftigkeit des Verfahrens darstellen.Die Verbindung zweier Prozesse zur gemeinsamen Verhandlung (Paragraph 187, ZPO) ist eine prozessleitende Verfügung, gegen deren Anordnung kein Rechtsmittel zulässig ist (Paragraph 192, Absatz 2, ZPO); selbstverständlich kann dann aber auch die Unterlassung einer Verbindung nicht bekämpft werden und schon gar nicht eine Mangelhaftigkeit des Verfahrens darstellen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 162/72
Entscheidungstext OGH 06.09.1972 1 Ob 162/72
Veröff: HS 8027/7
- 4 Ob 329/86
Entscheidungstext OGH 13.05.1986 4 Ob 329/86
Auch
- 10 ObS 6/07s
Entscheidungstext OGH 27.02.2007 10 ObS 6/07s
- 3 Ob 170/08h
Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 170/08h
Vgl; Beisatz: Die Verbindung von Zivilprozessen zur gemeinsamen Verhandlung nach § 187 ZPO liegt im Ermessen des Gerichts. (T1)
- 6 Ob 218/11v
Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 218/11v
nur: Die Unterlassung einer Verbindung kann nicht bekämpft werden und schon gar nicht eine Mangelhaftigkeit des Verfahrens darstellen. (T2); Beis wie T1
- 10 ObS 83/17d
Entscheidungstext OGH 13.09.2017 10 ObS 83/17d
Vgl auch; Beis wie T1; nur T2
- 10 ObS 88/17i
Entscheidungstext OGH 13.09.2017 10 ObS 88/17i
Vgl auch; Beis wie T1; nur T2
- 1 Ob 216/18y
Entscheidungstext OGH 20.12.2018 1 Ob 216/18y
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0037226
Zuletzt aktualisiert am
18.01.2019
Dokumentnummer
JJR_19720906_OGH0002_0010OB00162_7200000_001