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Rechtssatz RS0041428×

Rechtssatz RS0041428

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0041428

Geschäftszahl

3Ob209/59; 4Ob146/62; 4Ob59/69; 8Ob65/78; 2Ob78/97b; 7Ob131/00s; 4Ob176/07x

Entscheidungsdatum

22.01.2008

Rechtssatz

Wurde von einer Partei eine mündliche Berufungsverhandlung beantragt, diese auch durchgeführt und das berufungsgerichtliche Urteil vom OGH zu neuerlicher Entscheidung (allenfalls neuerliche Verhandlung und Entscheidung) aufgehoben, ist das zweite berufungsgerichtliche Urteil nichtig, wenn es ohne neuerliche Berufungsverhandlung in anderer Senatszusammensetzung als bei der ersten Entscheidung gefällt wurde.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 209/59
    Entscheidungstext OGH 22.07.1959 3 Ob 209/59
    Veröff: EvBl 1959/301 S 521
  • 4 Ob 146/62
    Entscheidungstext OGH 18.12.1962 4 Ob 146/62
    Veröff: Arb 7674
  • 4 Ob 59/69
    Entscheidungstext OGH 15.07.1969 4 Ob 59/69
  • 8 Ob 65/78
    Entscheidungstext OGH 31.05.1978 8 Ob 65/78
  • 2 Ob 78/97b
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 78/97b
  • 7 Ob 131/00s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 7 Ob 131/00s
    Vgl; Beisatz: Wurde von einer Partei eine mündliche Berufungsverhandlung (nach § 492 Abs 1 ZPO) beantragt, trotz eines solchen Antrages eine solche jedoch nicht - obwohl auch nicht die Voraussetzungen des § 501 ZPO vorliegen - abgehalten, so wird nach herrschender Auffassung der Nichtigkeitsgrund des § 477 Abs 1 Z 4 ZPO erfüllt. (T1)
  • 4 Ob 176/07x
    Entscheidungstext OGH 22.01.2008 4 Ob 176/07x
    Auch; Veröff: SZ 2008/6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0041428

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.11.2011

Dokumentnummer

JJR_19590722_OGH0002_0030OB00209_5900000_001