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Rechtssatz RS0041847

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0041847

Entscheidungsdatum

19.12.2005

Rechtssatz

Die Regelungen des Berufungsvorverfahrens (Paragraph 473, Absatz 2, ZPO) und des Rekursverfahrens (Paragraph 526, Absatz eins, ZPO) stimmen darin überein, daß das Rechtsmittelgericht zwar die ihm erforderlichen erscheinenden Erhebungen durchführen oder veranlassen kann, aber keine mündliche Verhandlung anzuordnen hat. Die ohne Formalitäten und ohne Zuziehung der Parteien (SZ 46/25, RZ 1968, 108 ua) vorzunehmenden Beweisaufnahmen können daher nicht zu einer Umwürdigung der in erster Instanz unmittelbar aufgenommenen Beweise führen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 788/79
    Entscheidungstext OGH 16.01.1980 1 Ob 788/79
    Veröff: RZ 1981/26 S 108 = SZ 53/4
  • 7 Ob 585/87
    Entscheidungstext OGH 14.05.1987 7 Ob 585/87
    Veröff: RZ 1987/74 S 275 = IRPE 2/212
  • 10 ObS 47/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 10 ObS 47/89
    Vgl auch; Beisatz: Die Ergebnisse der Erhebungen müssen den Parteien zumindest zur Kenntnis gebracht und ihnen die Frist zur Stellungnahme gesetzt werden. (T1) Veröff: SSV - NF 3/77 = SZ 62/129 = JBl 1990,335
  • 10 ObS 369/90
    Entscheidungstext OGH 20.11.1990 10 ObS 369/90
    Auch
  • 10 ObS 165/95
    Entscheidungstext OGH 20.09.1995 10 ObS 165/95
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 6/01s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2001 1 Ob 6/01s
    Verstärkter Senat; Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Frage nach Prozessfähigkeit im Zeitpunkt der Zustellung durch Nichtigkeitsklage zu klären. (T2); Veröff: SZ 74/200
  • 2 Ob 257/05s
    Entscheidungstext OGH 19.12.2005 2 Ob 257/05s
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0041847

Dokumentnummer

JJR_19800116_OGH0002_0010OB00788_7900000_002