Rechtssatz RS0043283
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0043283
Entscheidungsdatum
15.10.2002
Rechtssatz
Das Unterbleiben einer nach den Beweisergebnissen möglichen Feststellung kann einen im Rahmen der rechtlichen Beurteilung wahrzunehmenden Feststellungsmangel bilden, nicht aber eine Aktenwidrigkeit. Der Berücksichtigung eines solchen Fehlers stünde allerdings seine Geltendmachung unter einem unzutreffenden Anfechtungsgrund nicht entgegen.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 518/79
Entscheidungstext OGH 09.05.1979 3 Ob 518/79
- 6 Ob 739/81
Entscheidungstext OGH 07.10.1981 6 Ob 739/81
nur: Das Unterbleiben einer nach den Beweisergebnissen möglichen Feststellung kann keine Aktenwidrigkeit begründen. (T1)
- 6 Ob 786/80
Entscheidungstext OGH 16.12.1981 6 Ob 786/80
Auch
- 7 Ob 681/86
Entscheidungstext OGH 11.12.1986 7 Ob 681/86
nur: Das Unterbleiben einer nach den Beweisergebnissen möglichen Feststellung kann einen im Rahmen der rechtlichen Beurteilung wahrzunehmenden Feststellungsmangel bilden, nicht aber eine Aktenwidrigkeit. (T2)
- 7 Ob 657/87
Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 657/87
Auch; nur T2
- 4 Ob 529/95
Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 529/95
Vgl; Beisatz: Bleiben bei der rechtlichen Beurteilung durch das Berufungsgericht für die Entscheidung wesentliche Feststellungen des Erstgerichtes unberücksichtigt, so ist die rechtliche Beurteilung unrichtig; dies ist mit Rechtsrüge geltend zu machen. (T3)
- 7 Ob 2387/96x
Entscheidungstext OGH 21.05.1997 7 Ob 2387/96x
Auch; nur T2; Veröff: SZ 70/99
- 6 Ob 162/99p
Entscheidungstext OGH 29.09.1999 6 Ob 162/99p
Vgl auch
- 10 ObS 142/01g
Entscheidungstext OGH 22.05.2001 10 ObS 142/01g
Auch; nur T1
- 4 Ob 214/02b
Entscheidungstext OGH 15.10.2002 4 Ob 214/02b
Vgl auch; nur T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0043283
Zuletzt aktualisiert am
10.01.2017
Dokumentnummer
JJR_19790509_OGH0002_0030OB00518_7900000_001