Rechtssatz RS0045295
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0045295
Entscheidungsdatum
13.02.2018
Rechtssatz
Die in ein Vertragsverhältnis eingebaute Schiedsklausel ist als Nebenabrede zu beurteilen, die das rechtliche Schicksal des Hauptvertrages teilt und ihre Daseinsberechtigung verliert, wenn die Parteien den Hauptvertrag einverständlich außer Kraft setzen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 221/75
Entscheidungstext OGH 25.11.1975 5 Ob 221/75
Veröff: JBl 1976,377
- 4 Ob 523/77
Entscheidungstext OGH 28.06.1977 4 Ob 523/77
Veröff: JBl 1979,42
- 1 Ob 628/82
Entscheidungstext OGH 16.06.1982 1 Ob 628/82
Vgl; Veröff: SZ 55/89
- 1 Ob 547/84
Entscheidungstext OGH 04.04.1984 1 Ob 547/84
Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 628/82
- 7 Ob 2097/96z
Entscheidungstext OGH 17.04.1996 7 Ob 2097/96z
Auch
- 4 Ob 330/00h
Entscheidungstext OGH 16.01.2001 4 Ob 330/00h
- 10 Ob 120/07f
Entscheidungstext OGH 05.02.2008 10 Ob 120/07f
Auch; nur: Die in ein Vertragsverhältnis eingebaute Schiedsklausel ist als Nebenabrede zu beurteilen, die grundsätzlich das rechtliche Schicksal des Hauptvertrags teilt. (T1)
- 6 Ob 47/13z
Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 47/13z
Beisatz: Die für Streitigkeiten aus dem Gesellschaftsverhältnis getroffene Schiedsabrede gilt auch für Streitigkeiten, die nach Aufhebung der Gesellschaft entstanden sind, wenn sie mit dem Gesellschaftsverhältnis zusammenhängen. (T2)
- 18 OCg 1/15v
Entscheidungstext OGH 23.06.2015 18 OCg 1/15v
Auch; Veröff: SZ 2015/61
- 5 Ob 188/17h
Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 188/17h
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0045295
Zuletzt aktualisiert am
20.03.2018
Dokumentnummer
JJR_19751125_OGH0002_0050OB00221_7500000_002