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Rechtssatz RS0048809×

Rechtssatz RS0048809

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0048809

Entscheidungsdatum

27.02.2002

Rechtssatz

Auch ein rechtsmißbräuchliches Ansichbringen eines Kindes muß nicht grundsätzlich dazu führen, daß dem anderen Elternteil die Rechte des Paragraph 144, ABGB zuerkannt werden. Aus dem rechtswidrigen Verhalten eines Elternteils können aber Schlüsse auf seine mangelnde Eignung als Erzieher gezogen werden.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 619/87
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 7 Ob 619/87
  • 6 Ob 507/88
    Entscheidungstext OGH 11.02.1988 6 Ob 507/88
    Vgl; nur: Auch ein rechtsmißbräuchliches Ansichbringen eines Kindes muß nicht grundsätzlich dazu führen, daß dem anderen Elternteil die Rechte des § 144 ABGB zuerkannt werden. (T1) Beisatz: Hier: Mutter, die nach vergeblichem Warten, daß ihr der Kindesvater in Entsprechung der gerichtlichen Regelung das Kind übergibt, sowie nach Stellung eines Antrags auf exekutive Abnahme, dieses eigenmächtig vom Spielplatz abholt. (T2)
  • 7 Ob 655/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 655/88
    nur T1
  • 6 Ob 625/89
    Entscheidungstext OGH 29.06.1989 6 Ob 625/89
  • 7 Ob 568/90
    Entscheidungstext OGH 05.04.1990 7 Ob 568/90
  • 2 Ob 606/90
    Entscheidungstext OGH 26.09.1990 2 Ob 606/90
  • 7 Ob 31/02p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2002 7 Ob 31/02p
    Vgl; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0048809

Dokumentnummer

JJR_19870604_OGH0002_0070OB00619_8700000_001