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Rechtssatz RS0049459×

Rechtssatz RS0049459

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0049459

Entscheidungsdatum

24.02.2026

Rechtssatz

Das Vorstandsmitglied ist auch bei nur leichtem Verschulden zum Ersatz des von ihm herbeigeführten Schadens verpflichtet, seine Haftung ist aber keine Erfolgshaftung.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 179/73
    Entscheidungstext OGH 31.10.1973 1 Ob 179/73
    Veröff: SZ 46/113 = EvBl 1974/83 S 182 = NZ 1974,190 = Arb 9185
  • 1 Ob 144/01k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 144/01k
    Beisatz: Diese Grundsätze lassen sich zwanglos auf die Aufsichtsratsmitglieder übertragen, allerdings sind in Anlehnung an § 70 AktG auch die Interessen der Öffentlichkeit, der Arbeitnehmer und der Gläubiger in die Entscheidung, was dem Unternehmenswohl dient, einzubeziehen. (T1)
    Beisatz: Die unrichtige Beurteilung der Folgen eines bestimmten Verhaltens beruht noch nicht auf Fahrlässigkeit, sofern nur die Beurteilung selbst nicht auf Außerachtlassung der erforderlichen Sorgfalt zurückzuführen ist. (T2)
    Veröff: SZ 2002/26
  • 8 Ob 262/02s
    Entscheidungstext OGH 22.05.2003 8 Ob 262/02s
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 287/02f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 3 Ob 287/02f
    Vgl auch; Veröff: SZ 2003/133
  • 6 Ob 160/15w
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 6 Ob 160/15w
    Vgl; Beisatz: Den Vorstand oder Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft trifft keine Erfolgshaftung; er hat nur für ein ex ante pflichtwidriges Verhalten einzustehen. Eine Haftung der Organwalter ist somit nur dann zu bejahen, wenn diese ihren Ermessensspielraum eklatant überschreiten, eine evident unrichtige Sachentscheidung oder eine geradezu unvertretbare Entscheidung treffen. Daraus folgt, dass es in einer Entscheidungssituation nicht zwingend nur eine richtige Entscheidungsalternative gibt, sondern dass auch mehrere gegenteilige Handlungsalternativen sorgfaltskonform sein können. (T3)
    Bem: Mit ausführlicher Darstellung des Meinungsstands zur sogenannten „Business Judgement Rule“ vor Einführung von § 84 Abs 1a AktG und § 25 Abs 1a GmbHG. (T4); Veröff: SZ 2016/19
  • 6 Ob 69/20w
    Entscheidungstext OGH 20.05.2020 6 Ob 69/20w
    Vgl
  • 6 Ob 58/20b
    Entscheidungstext OGH 15.09.2020 6 Ob 58/20b
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Aufsichtsratsmitglied. (T5)
  • 6 Ob 218/20g
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 6 Ob 218/20g
    Beis wie T3
  • 8 ObA 109/20t
    Entscheidungstext OGH 02.08.2021 8 ObA 109/20t
    Beis wie T3
  • 9 ObA 88/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.12.2024 9 ObA 88/24t
  • 17 Ob 8/25p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.06.2025 17 Ob 8/25p
    vgl
  • 6 Ob 58/25k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.02.2026 6 Ob 58/25k
    Beisatz wie T3
  • 6 Ob 233/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.01.2026 6 Ob 233/24v
    Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0049459

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.04.2026

Dokumentnummer

JJR_19731031_OGH0002_0010OB00179_7300000_004