Rechtssatz RS0052394
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0052394
Entscheidungsdatum
01.02.2007
Rechtssatz
Diese Regelung trägt dem öffentlichen Interesse an der Regeneration der Arbeitskraft der Arbeitnehmer aus arbeitsmedizinischen und volksgesundheitlichen Überlegungen Rechnung. Dementsprechend ist auch eine finanzielle Abgeltung sowohl der Wochenendruhe, der Wochenruhe als auch der Ersatzruhe grundsätzlich verboten und ein Horten von Ersatzansprüchen grundsätzlich ausgeschlossen.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 75/90
Entscheidungstext OGH 04.04.1990 9 ObA 75/90
Veröff: WBl 1990,239 = RdW 1990,387
- 9 ObA 157/98y
Entscheidungstext OGH 09.12.1998 9 ObA 157/98y
Beisatz: Ausnahmefälle, in denen eine finanzielle Abgeltung der Ersatzruhe vorgesehen werden kann, sieht der 5.Abschnitt des ARG vor. (T1) Veröff: SZ 71/205
- 8 ObA 220/98f
Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 ObA 220/98f
- 9 ObA 61/02i
Entscheidungstext OGH 02.10.2002 9 ObA 61/02i
Vgl; Beisatz: Der Erholungszweck steht bei der Abgeltung der Feiertagsarbeit nicht im Vordergrund, sieht doch das Gesetz selbst vor, dass Feiertagsarbeit primär in Geld abzugelten ist (§ 9 Abs 5 ARG). (T2)
- 9 ObA 102/03w
Entscheidungstext OGH 17.03.2004 9 ObA 102/03w
Vgl auch
- 9 ObA 8/06a
Entscheidungstext OGH 01.02.2007 9 ObA 8/06a
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: § 46 Abs 5 NÖ GBDO, § 4b Abs 3 NÖ GVBG. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0052394
Dokumentnummer
JJR_19900404_OGH0002_009OBA00075_9000000_002