Rechtssatz RS0060718
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060718
Entscheidungsdatum
05.12.2022
Rechtssatz
Im Fall der Streitanmerkung wirkt ein über die Klage ergehendes Urteil oder ein hierüber geschlossener Vergleich auch gegen denjenigen, für den im Rang einer vorausgehenden Anmerkung der Rangordnung, jedoch erst nach der Streitanmerkung ein Recht eingetragen wurde.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 14/87
Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 14/87
Veröff: SZ 60/237 = ÖBA 1988,726 = NZ 1988,113 (Anmerkung von Hofmeister, 117)
- 6 Ob 551/91
Entscheidungstext OGH 25.04.1991 6 Ob 551/91
- 1 Ob 617/93
Entscheidungstext OGH 17.11.1993 1 Ob 617/93
Veröff: SZ 66/149 = ÖBA 1994/486
- 5 Ob 18/09x
Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 18/09x
- 5 Ob 74/09g
Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 74/09g
Vgl; Beisatz: Die durch die Anmerkung der Teilungsklage bewirkte rechtlich geschützte Stellung geht nicht über die in § 61 Abs 2 GBG geregelte Wirkung der Anmerkung hinaus, nämlich dass das über die Klage ergehende Urteil auch gegen den späteren Erwerber durchgesetzt werden kann. Die Streitanmerkung selbst verleiht insbesondere keinen Anspruch auf Durchsetzung eines Teilungsbegehrens durch Wohnungseigentumsbegründung. (T1)
- 5 Ob 36/14a
Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 36/14a
- 5 Ob 180/22i
Entscheidungstext OGH 05.12.2022 5 Ob 180/22i
Vgl; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0060718
Zuletzt aktualisiert am
07.02.2023
Dokumentnummer
JJR_19871111_OGH0002_0030OB00014_8700000_002