Rechtssatz RS0066253
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0066253
Geschäftszahl
5Ob113/72; 7Ob238/74; 2Ob573/77; 5Ob22/79; 5Ob4/81; 5Ob3/81; 5Ob85/88; 5Ob103/94; 5Ob90/00x; 5Ob101/01s; 1Ob7/01p; 5Ob53/02h; 5Ob108/06b; 5Ob86/06t; 5Ob60/07w
Entscheidungsdatum
20.03.2007
Rechtssatz
Keine Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit der §§ 15 ff LiegTeilG.Keine Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit der Paragraphen 15, ff LiegTeilG.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 113/72
Entscheidungstext OGH 13.06.1972 5 Ob 113/72
- 7 Ob 238/74
Entscheidungstext OGH 05.12.1974 7 Ob 238/74
Beisatz: "Allgemeines Beste" ist rasche und billige Herstellung der Grundbuchsordnung. (T1) Veröff: SZ 47/144 = JBl 1975,433 = EvBl 1975/197 S 435 = NZ 1976,157 = RZ 1975/29 S 54
- 2 Ob 573/77
Entscheidungstext OGH 02.02.1979 2 Ob 573/77
- 5 Ob 22/79
Entscheidungstext OGH 04.12.1979 5 Ob 22/79
Beis wie T1
- 5 Ob 3/81
Entscheidungstext OGH 03.03.1981 5 Ob 3/81
- 5 Ob 4/81
Entscheidungstext OGH 03.03.1981 5 Ob 4/81
- 5 Ob 85/88
Entscheidungstext OGH 25.10.1988 5 Ob 85/88
Beis wie T1
- 5 Ob 103/94
Entscheidungstext OGH 22.11.1994 5 Ob 103/94
- 5 Ob 90/00x
Entscheidungstext OGH 26.09.2000 5 Ob 90/00x
- 5 Ob 101/01s
Entscheidungstext OGH 15.05.2001 5 Ob 101/01s
- 1 Ob 7/01p
Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 7/01p
Beisatz: Bedenken gegen die Verfassungskonformität unter dem Gesichtspunkt der Eigentumsgarantie werden mit dem Argument zerstreut, dass das Verfahren nach den §§ 15 ff LiegTeilG ohnehin nur Bagatellfälle erfasst, in denen der Geldersatzanspruch adäquaten Rechtsschutz bietet, zumal die vereinfachte Verbücherung in der Regel ohnehin nur bereits eingetretene faktisch kaum rückführbare Rechtsänderungen nachvollzieht. (T2) Beisatz: Eine verfassungskonforme, dem Eigentumsschutz (Art 5 StGG; Art 1 des 1. ZP zur EMRK) gebührend Rechnung tragende Interpretation des § 20 LiegTeilG verlangt, darin nur dann eine abschließende Regelung der Ansprüche des um seine Rechte gebrachten Eigentümers zu sehen, wenn das vereinfachte Verfahren rechtens zur Anwendung gelangte. Fehlten die gesetzlichen Grundlagen, bleiben ihm seine Ansprüche in vollem Umfang gewahrt. (T3) Beisatz: Hier kann weder von einem dem adäquaten Geldersatz zugänglichen Bagatellfall die Rede sein, noch wäre eine allfällige Rechtsänderung unverrückbar. (T4)
- 5 Ob 53/02h
Entscheidungstext OGH 12.03.2002 5 Ob 53/02h
Auch; Beis wie T2
- 5 Ob 86/06t
Entscheidungstext OGH 28.11.2006 5 Ob 86/06t
Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T5
- 5 Ob 108/06b
Entscheidungstext OGH 28.11.2006 5 Ob 108/06b
Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Da nach § 49 Abs 1 AußStrG 2005 im Rekursverfahren das Vorbringen neuer Tatsachen grundsätzlich zulässig ist und Buchberechtigte im vereinfachten Verfahren nach §§ 15 ff LiegTeilG vor der erstinstanzlichen Beschlussfassung nicht gehört werden, steht diesen noch im Rekursverfahren der Einwand offen, es sei weder Einvernehmen über die Rechtsabtretung bzw den Rechtsverlust oder ein förmliches Enteignungsverfahren erfolgt. Wird ein solcher Einwand erhoben, hat das Grundbuchsgericht den Beteiligen die Möglichkeit zu eröffnen, das erzielte Einvernehmen oder das erfolgte Enteignungsverfahren urkundlich nachzuweisen. Unterbleibt dieser Nachweis, hat das Grundbuchsgericht gemäß § 28 LiegTeilG die Herstellung der Grundbuchsordnung zu veranlassen. (T5)
- 5 Ob 60/07w
Entscheidungstext OGH 20.03.2007 5 Ob 60/07w
Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T5
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0066253
Dokumentnummer
JJR_19720613_OGH0002_0050OB00113_7200000_001